Monday Kosten 2026: Alle Tarife im Überblick
Preis jährlich · Stand Oktober 2026
Monday.com kostet zwischen 0 Euro im Kostenlos-Paket und 19 Euro pro Nutzer und Monat im Pro-Paket, jeweils bei jährlicher Abrechnung und mindestens drei zahlenden Nutzern. Bei monatlicher Zahlung liegen dieselben Pakete bei 12 bis 24 Euro pro Nutzer, denn auf die monatliche Option gibt es keinen Rabatt. Für das Enterprise-Paket nennt monday.com keinen festen Preis, hier entscheidet ein individuelles Angebot nach Rücksprache mit dem Vertrieb.
Wer monday nicht fürs Projektmanagement, sondern für Vertrieb, Kundenservice oder Entwicklung nutzen will, zahlt für monday CRM, monday Service oder monday Dev jeweils eigene Preise, denn hinter dem Namen "monday.com" stehen vier separat abgerechnete Produkte. Dieser Beitrag zeigt jedes Paket im Detail, deckt die Kosten auf, die erst beim genauen Hinsehen auffallen, und ordnet den Preis gegen Asana und Trello ein.
Alle Zahlen in diesem Artikel stammen direkt von der offiziellen Preisseite von monday.com, live geprüft am 29. Oktober 2026, zuzüglich der ebenfalls offiziellen FAQ-Antworten auf derselben Seite.
Was kostet monday.com im Überblick?
Die Basis-Produktlinie "monday work management" hat fünf Preisstufen: Kostenlos, Basic, Standard, Pro und Enterprise. Das Kostenlos-Paket ist dauerhaft gebührenfrei, alle bezahlten Stufen kosten pro Nutzer und Monat und erfordern mindestens drei zahlende Nutzer. Die folgende Tabelle zeigt die Preise bei jährlicher und bei monatlicher Abrechnung nebeneinander, Stand 29.10.2026.
| Tarif | Preis jährlich | Preis monatlich | Für wen |
|---|---|---|---|
| Kostenlos | 0 € | 0 € | Einzelpersonen, bis zu 2 Nutzer |
| Basic | 9 €/Nutzer/Monat | 12 €/Nutzer/Monat | Kleine Teams, einfache Boards |
| Standard | 12 €/Nutzer/Monat* | 14 €/Nutzer/Monat | Teams mit Automatisierung und Gästen |
| Pro | 19 €/Nutzer/Monat* | 24 €/Nutzer/Monat | Größere Teams, private Boards, Zeiterfassung |
| Enterprise | individueller Preis | individueller Preis | Unternehmen mit über 40 Nutzern |
*Die mit Sternchen markierten Preise sind kein fester Listenpreis, mehr dazu im Abschnitt "Versteckte Kosten" weiter unten.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich Steuern, und der konkrete Endpreis hängt vom Abrechnungsland ab, wie monday.com selbst in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen angibt. Wer ein Jahrespaket bucht, zahlt es komplett im Voraus und spart dadurch gegenüber der monatlichen Zahlung 18 Prozent (33 Prozent bei monday CRM, dazu weiter unten mehr).
Kostenlos: 0 Euro
Das Kostenlos-Paket ist dauerhaft gebührenfrei und eignet sich vor allem für Freelancer und Einzelunternehmer, die ihre eigenen Aufgaben organisieren wollen. Praktisch bedeutet das: Aufgaben und Projekte in Tabellen ("Boards") anlegen, Status und Fristen pro Zeile pflegen, zwischen Tabellen-, Kanban- und Kalenderansicht wechseln und Notizen in Docs direkt neben dem Board führen. Das Paket ist auf bis zu 2 Nutzer begrenzt, danach ist ein Upgrade auf einen bezahlten Tarif nötig.
Im Kostenlos-Paket enthalten:
- Bis zu 3 Boards
- Bis zu 3 Docs
- Über 200 Vorlagen
- 8 Spaltentypen
- iOS- und Android-Apps
Für alle kostenpflichtigen Pakete bietet monday.com zusätzlich eine 14-tägige kostenlose Testversion an, ganz ohne Kreditkarte. Das gilt für monday work management, monday CRM und monday dev, nicht aber für monday Service.
Basic, Standard und Pro: die bezahlten Tarife im Detail
Die drei mittleren Tarife bauen aufeinander auf: Jeder höhere Tarif enthält automatisch alle Funktionen des darunterliegenden, plus zusätzliche Grenzen und Werkzeuge. Zu jedem bezahlten Tarif gehören außerdem monatliche KI-Credits, mit denen sich KI-Agenten, der Notizassistent "Sidekick" und weitere KI-Funktionen nutzen lassen.
Basic: 9 Euro pro Nutzer und Monat
Basic kostet 9 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, macht bei einem 10-köpfigen Team also 90 Euro monatlich in Summe. Enthalten sind 1.000 KI-Credits pro Monat für drei KI-Werkzeuge (darunter ein begrenztes KI-Agenten-Team und der Vibe-App-Builder), dazu alle Funktionen aus dem Kostenlos-Paket plus eine unbegrenzte Anzahl an Betrachter:innen und unbegrenzt viele Elemente pro Board.
Standard: 12 Euro pro Nutzer und Monat
Standard ist laut monday.com selbst die "beliebteste" Mittelstufe und kostet aktuell 12 Euro pro Nutzer und Monat jährlich (regulär 14 Euro, siehe Sonderangebot-Hinweis oben). Enthalten sind 2.000 KI-Credits für fünf KI-Werkzeuge, zusätzlich zum KI-Meeting-Notetaker. Wer von Basic auf Standard wechselt, bekommt vor allem Automatisierungs- und Integrationsfunktionen dazu: 3 eigene Workflows, Automatisierungen mit bis zu 250 Aktionen im Monat, Integrationen mit ebenfalls 250 Aktionen im Monat, eine Zeitleisten- und Gantt-Ansicht, eine Kalenderansicht, Gastzugriff für externe Personen und API-Zugriff mit bis zu 1.000 Aufrufen pro Tag.
Pro: 19 Euro pro Nutzer und Monat
Pro ist mit "Beliebteste Option" markiert und kostet aktuell 19 Euro pro Nutzer und Monat jährlich (regulär 22 Euro). Dafür gibt es 3.000 KI-Credits für sechs KI-Werkzeuge inklusive eines KI-Workflow-Builders. Gegenüber Standard kommen 20 statt 3 eigene Workflows dazu, ein deutlich größeres Automatisierungs- und Integrationskontingent von jeweils 25.000 Aktionen im Monat, private Boards und Dokumente, erweiterte Board-Ansichten, eine eingebaute Zeiterfassung, erweiterte Spaltentypen und ein auf 10.000 Aufrufe am Tag erhöhtes API-Limit.
Enterprise: individueller Preis
Für das Enterprise-Paket nennt monday.com keinen öffentlichen Preis. Wer mehr als 40 Nutzer braucht, erhält auf Anfrage ein individuelles Angebot vom Vertriebsteam, inklusive möglicher Rabatte je nach Teamgröße und Vertragslaufzeit.
Enterprise enthält alle Funktionen aus Pro, plus:
- 250 eigene Workflows statt 20
- Ein deutlich größeres, individuell verhandeltes Kontingent an Automatisierungen und Integrationen
- Sicherheit und Kontrolle auf Enterprise-Niveau
- Portfoliomanagement und Ressourcenverwaltung über mehrere Teams hinweg
- Mehrstufige Zugangsberechtigungen
- 25.000 API-Aufrufe pro Tag
- Erstklassiger Enterprise-Support
Was kosten monday CRM, monday Dev und monday Service?
Wer über "monday" spricht, meint meist monday work management, das Projektmanagement-Produkt aus den Abschnitten oben. Daneben verkauft monday.com drei weitere, komplett eigenständig abgerechnete Produkte mit eigenen Preistabellen und eigenem Login-Bereich: monday CRM, monday Service und monday Dev. Wer mehrere dieser Produkte gleichzeitig bucht, zahlt für jedes einzelne getrennt, Nutzerlizenzen werden zwischen den Produkten nicht geteilt.
monday CRM für Vertriebsteams
Vertriebsteams, die Leads, Kontakte und Deals verwalten wollen, sind bei monday CRM besser aufgehoben als beim allgemeinen Projektmanagement-Produkt. Die Staffelung reicht von 12 Euro (Basic, 1.000 aktive Kontakte) über 17 Euro (Standard, 10.000 Kontakte, Vertriebs-Automatisierung) bis 28 Euro pro Nutzer und Monat (Pro, 100.000 Kontakte, Massen-E-Mails und E-Mail-Sequenzen). Mit 33 Prozent Rabatt bei Jahreszahlung spart dieses Produkt anteilig mehr als jedes andere monday-Produkt. Auffällig: Die oberste Stufe trägt inzwischen nicht mehr den Namen "Enterprise", sondern Ultimate, mit unbegrenzten Arbeitsbereichen und Kontakten sowie HIPAA-Konformität, Preis weiterhin nur auf Anfrage.
monday Service für den Kundenservice
Support- und Kundenservice-Teams finden in monday Service kein kostenloses Einstiegsangebot, dieses Produkt beginnt direkt bei 31 Euro pro Nutzer und Monat (Standard-Stufe, unbegrenzte Tickets, Kundenportal für bis zu 10 Personen). Die nächsthöhere Stufe Pro liegt bei 45 Euro und bringt automatische Antworten sowie ein auf 100 Personen erweitertes Kundenportal mit. Auch hier gibt die oberste Stufe nur ein individuelles Angebot statt eines Listenpreises aus.
monday Dev für Entwicklungsteams
Scrum- und Produktteams zahlen bei monday Dev dieselben Zahlen wie beim Basis-Produkt oben: 9, 12 beziehungsweise 20 Euro je Tarifstufe. Der Unterschied liegt nicht beim Preis, sondern bei den mitgelieferten Werkzeugen, etwa Sprint-Management, eine direkte GitHub-Anbindung und eine automatisch erzeugte Sprint-Zusammenfassung per KI.
Versteckte Kosten bei monday.com
Der Listenpreis allein erzählt nicht die ganze Geschichte. Wer monday.com budgetieren will, sollte diese fünf Punkte kennen.
Alle bezahlten Tarife von monday work management, monday CRM und monday dev starten erst ab 3 Nutzern. Ein einzelner bezahlter Platz ist nicht buchbar, wer allein arbeitet, zahlt also faktisch für mindestens drei Lizenzen oder bleibt im Kostenlos-Paket.
Die monatliche Abrechnung kostet durchgehend mehr pro Nutzer als die jährliche, teils deutlich: Bei Pro sind es 24 statt 19 Euro, ein Aufschlag von gut 26 Prozent fürs Nichtvorauszahlen.
Jeder bezahlte Tarif bringt ein festes KI-Credit-Kontingent mit (1.000 bei Basic, 2.000 bei Standard, 3.000 bei Pro). Laut monday.com kommt ein typisches 3-Personen-Team mit 800 bis 1.200 Credits im Monat aus, wer mehr KI nutzt, muss zusätzliche Credits dazukaufen.
Die Standard- und Pro-Jahrespreise enthalten Stand Oktober 2026 einen Rabatt von 2 beziehungsweise 3 Euro pro Nutzer und Monat gegenüber dem auf der Preisseite durchgestrichenen Regulärpreis. Ob diese Aktion zum Zeitpunkt des eigenen Kaufs noch läuft, lässt sich nur auf der aktuellen Preisseite prüfen.
Der tatsächliche Endpreis hängt vom Abrechnungsland des Nutzers ab und wird laut monday.com erst auf der Kaufseite final angezeigt, bevor die Zahlung abgeschlossen wird.
Für wen lohnt sich monday.com?
Ob sich der Preis lohnt, hängt stark davon ab, wofür ein Team monday.com einsetzen will.
Das Kostenlos-Paket reicht für die eigene Aufgabenorganisation meist aus, solange nicht mehr als 3 Boards gebraucht werden.
Basic oder Standard decken die meisten Projektmanagement-Anforderungen ab; Standard lohnt sich, sobald Automatisierungen oder Gastzugriff für Kund:innen gebraucht werden.
Pro rechtfertigt sich durch private Boards, Zeiterfassung und das deutlich größere Automatisierungskontingent, sobald mehrere parallele Projekte verwaltet werden müssen.
Statt monday work management lohnt sich eher monday CRM, das auf Leads, Kontakte und Deals statt auf allgemeine Boards zugeschnitten ist.
Enterprise beziehungsweise Ultimate lohnen sich erst, wenn mehrstufige Berechtigungen, HIPAA-Konformität oder ein begleiteter Migrationsservice tatsächlich gebraucht werden, da der Preis individuell verhandelt wird und entsprechend hoch ausfallen kann.
Ein Blick auf Alternativen zu monday.com lohnt sich, bevor man sich auf einen Jahresvertrag festlegt.
Monday.com im Preisvergleich: lohnt sich der Preis gegenüber Asana und Trello?
Im direkten Vergleich mit den zwei meistgesuchten Alternativen liegt monday.com preislich in der Mitte. Asana kostet im bezahlten Einstiegstarif Starter 10,99 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (13,49 Euro monatlich) und im Advanced-Tarif 24,99 Euro jährlich (30,49 Euro monatlich). Damit liegt Asanas Einstiegstarif knapp 2 Euro über monday Basic, und Advanced liegt knapp 6 Euro über monday Pro. Trello rechnet dagegen in US-Dollar statt in Euro ab und kostet zwischen 0 und 17,50 US-Dollar pro Nutzer und Monat, je nach Wechselkurs oft die günstigste der drei Optionen, allerdings ohne die tiefe Automatisierungs- und Dashboard-Funktionalität von monday Standard oder Pro.
Wer vor allem auf den reinen Einstiegspreis schaut, fährt mit Trello am günstigsten. Wer dagegen Automatisierungen, eine Zeiterfassung und ein größeres API-Kontingent braucht, bekommt bei monday.com für einen Preis nahe an Asana spürbar mehr Funktionsumfang als bei Trello. Der Mehrpreis gegenüber Trello ist in diesem Fall funktional begründet und kein reiner Markenaufschlag.
Häufige Fragen zu monday Kosten
Ist monday.com kostenlos nutzbar?
Ja, dauerhaft und ohne Zeitlimit, allerdings begrenzt auf bis zu 2 Nutzer sowie 3 Boards und 3 Docs. Für größere Teams oder mehr Funktionen ist ein Upgrade auf einen bezahlten Tarif nötig.
Kann ich monday.com monatlich statt jährlich bezahlen?
Ja, die monatliche Zahlung ist bei allen bezahlten Tarifen möglich. Sie kostet pro Nutzer aber durchgehend mehr als die jährliche Abrechnung, da monday.com auf die monatliche Option keinen Rabatt gewährt.
Was passiert mit meinem Geld, wenn ich kündige?
Wer innerhalb der letzten 30 Tage für ein Jahresabonnement bezahlt hat und kündigt, erhält laut monday.com automatisch eine anteilige Rückerstattung des Restbetrags auf das Konto. Die Kündigung läuft direkt über den Admin-Bereich.
Bekommen Vereine und NGOs einen Rabatt?
Ja, monday.com bietet qualifizierten gemeinnützigen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen reduzierte Preise an. Details dazu gibt es über das eigene Non-Profit-Angebot von monday.com.
Was kostet monday.com, wenn ich mehr als 40 Nutzer brauche?
Ab mehr als 40 Nutzern verweist monday.com auf ein individuelles Angebot durch das Vertriebsteam statt auf einen Listenpreis. Der tatsächliche Preis hängt dann von Nutzerzahl, gewünschten Funktionen und Vertragslaufzeit ab.
Fazit: Was monday.com wirklich kostet
Bevor du einen Tarif buchst, lohnt sich eine kurze Rechnung mit der eigenen Teamgröße: Multipliziere den Preis pro Nutzer mit der tatsächlichen Nutzerzahl, nicht mit der Mindestanzahl von drei, und rechne bei monatlicher Zahlung den fehlenden Jahresrabatt mit ein. Wer monday.com als reines Board- und Aufgabentool fürs Projektmanagement einsetzen will, kommt mit work management aus; wer Leads und Verkaufschancen verwalten, Kundenanfragen bearbeiten oder Entwicklungs-Sprints planen will, bucht zusätzlich eines der drei Zusatzprodukte und kalkuliert dessen Lizenzen getrennt. Und weil die beworbenen Jahrespreise für Standard und Pro aktuell einen befristeten Rabatt enthalten, gehört ein Blick auf die offizielle Preisseite kurz vor dem Kauf dazu, nicht nur beim ersten Lesen dieses Artikels.