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Hubspot Kosten 2026: alle Tarife im Überblick

Preise 2026
Hubspot CRM 0 € (dauerhaft)
Marketing Hub 0 €
Sales Hub 0 €
Service Hub 0 €
Content Hub 0 €
Data Hub 0 €

Kostenlos · Stand Oktober 2026

Kurz gesagt

Hubspot kostet zwischen 0 Euro für das kostenlose CRM und rund 3.600 Euro pro Monat allein für Marketing Hub Enterprise, mehr wenn mehrere Hubs im Enterprise-Tarif kombiniert werden. Dazwischen liegt eine mehrstufige Preisstruktur aus sechs Produkten ("Hubs"), vier Tarifstufen pro Hub und einer nutzerbasierten Lizenzabrechnung, die auf den ersten Blick unübersichtlich wirkt. Der Starter-Tarif kostet seit der Umstellung auf lizenzbasierte Abrechnung am 5. März 2024 einheitlich rund 20 Euro pro Nutzerlizenz und Monat, unabhängig vom gewählten Hub.

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen landen in der Praxis zwischen 20 und 900 Euro im Monat, je nachdem welche Hubs sie buchen und wie viele Mitarbeiter aktiv im Tool arbeiten. In diesem Artikel findest du alle Hubs und Tarife im Detail (inklusive des neuen Revenue Hub und des erst seit diesem Jahr existierenden Credits-Systems), die Zusatzkosten, die auf keiner Preisliste stehen, eine ehrliche Einordnung von monatlicher gegenüber jährlicher Zahlung sowie eine Beispielrechnung für ein typisches Unternehmen.

Hubspot Preise im Überblick: alle Hubs und Tarife auf einen Blick

Hubspot ist kein einzelnes Produkt, sondern eine Plattform aus sechs Modulen, die auf einem gemeinsamen kostenlosen CRM aufsetzen: Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub, Content Hub, Data Hub und Revenue Hub (bis Juni 2026 als Commerce Hub bekannt, dazu gleich mehr). Du buchst nur die Hubs, die du wirklich brauchst, und jeder Hub hat eigene Tarifstufen von kostenlos bis Enterprise. Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Listenpreise pro Hub und Tarifstufe bei monatlicher Abrechnung, Stand 28.10.2026, direkt von Hubspots eigenen Preisseiten abgelesen.

Balkendiagramm der Professional-Preise aller sechs Hubspot Hubs pro Monat.
Content Hub und Data Hub liegen preislich zwischen den günstigen Sales/Service-Tarifen und dem teuren Marketing Hub.
HubKostenlosStarterProfessionalEnterprise
Hubspot CRM0 € (dauerhaft)–––
Marketing Hub0 €ca. 20 €/Monat/Lizenzca. 890 €/Monat (3 Lizenzen inklusive)ca. 3.600 €/Monat (5 Lizenzen inklusive)
Sales Hub0 €ca. 20 €/Monat/Lizenzca. 100 €/Monat/Lizenzca. 150 €/Monat/Lizenz
Service Hub0 €ca. 20 €/Monat/Lizenzca. 100 €/Monat/Lizenzca. 150 €/Monat/Lizenz
Content Hub0 €ca. 20 €/Monat/Lizenzca. 500 €/Monat (3 Lizenzen inklusive)ca. 1.500 €/Monat (5 Lizenzen inklusive)
Data Hub0 €ca. 20 €/Monat/Lizenzca. 800 €/Monat (1 Lizenz inklusive)ca. 2.000 €/Monat (1 Lizenz inklusive)
Revenue Hub (ex Commerce Hub)0 €–ca. 95 €/Monat/Lizenzca. 140 €/Monat/Lizenz

Zwei Dinge fallen sofort auf: Erstens unterscheidet sich die Abrechnungslogik je nach Hub. Marketing Hub, Content Hub und Data Hub Professional/Enterprise sind Pauschalpreise mit einer festen Anzahl an Lizenzen inklusive, während Sales Hub, Service Hub und Revenue Hub strikt pro Lizenz abgerechnet werden – jede weitere Person mit Schreibrechten kostet extra. Zweitens ist der Sprung von Starter auf Professional bei fast jedem Hub drastisch, oft ein Faktor 10 oder mehr. Das ist kein Darstellungsfehler, sondern Teil von Hubspots Geschäftsmodell: Starter deckt die Basics ab, Professional richtet sich an Teams mit echtem Automatisierungsbedarf. Aktuell wirbt Hubspot zusätzlich mit zeitlich begrenzten Rabatten für Neukund:innen (unter anderem Starter ab 7 Euro statt 20 Euro pro Lizenz), die hier bewusst nicht als Regelpreis geführt werden, weil sie laut Hubspots eigenen Angaben jederzeit auslaufen können.

Jeder kostenpflichtige Tarif enthält außerdem ein Kontingent an sogenannten Hubspot Credits, einem erst in diesem Jahr eingeführten Verrechnungssystem für KI-Agenten-Funktionen (etwa den Customer Agent oder den Data Agent): Starter bringt 500 Credits mit, Professional-Tarife meist 3.000, Enterprise-Tarife 5.000 bis 10.000, je nach Hub. Wer die enthaltenen Credits aufbraucht, kauft zusätzliche Pakete dazu oder nutzt die betroffenen KI-Funktionen seltener. Keine der drei meistgelesenen deutschsprachigen Preisübersichten zu Hubspot erwähnt dieses Credits-System bislang (eigener Quervergleich, 28.10.2026) – für die Budgetplanung ist es trotzdem relevant, auch wenn es die Basis-Lizenzpreise selbst nicht verändert.

Neben den einzelnen Hub-Preisen bietet Hubspot für Teams, die mehrere Hubs auf einmal buchen, zusätzlich ein gebündeltes Plattform-Paket an: laut mauttec.de, einem zertifizierten Hubspot-Gold-Partner mit eigenem Preisrechner (zuletzt aktualisiert 23.10.2026), kostet die Professional-Plattform mit 6 Lizenzen rund 1.430 Euro pro Monat (rund 1.283 Euro bei jährlicher Vorauszahlung), die Enterprise-Plattform mit 8 Lizenzen ab rund 4.610 Euro pro Monat. Dieselbe Quelle nennt als Faustregel aus über 90 eigenen Hubspot-Projekten: Im ersten Jahr zahlen viele B2B-Teams insgesamt das Zwei- bis Dreifache der reinen Jahreslizenzsumme, weil Onboarding, Setup, Datenmigration und laufende Verwaltung meist unterschätzt werden. Die Lizenz allein macht in der Praxis oft weniger als die Hälfte des Gesamtbudgets im ersten Jahr aus.

Hinweis zur Quellenlage: Hubspots gebündelte Preisübersicht (hubspot.com/pricing/all-products beziehungsweise hubspot.de/pricing/all-products) lieferte bei der Prüfung für diesen Artikel am 28.10.2026 durchgehend eine Fehlerseite statt Inhalt. Die einzelnen Preisseiten pro Hub waren dagegen direkt abrufbar und sind die Hauptquelle der Tabelle oben, ergänzt um den offiziellen Produkt- und Leistungskatalog. US-Dollar-Listenpreise und Euro-Listenpreise liegen bei Hubspot laut Quervergleich mit mehreren aktuellen Fachquellen zahlenmäßig nahezu gleichauf, weshalb die Beträge hier als Euro-Richtwerte ausgewiesen sind ("ca."), keine von Hubspot fix zugesicherten Endpreise. Für eine verbindliche Zahl zum Zeitpunkt deiner Buchung lohnt sich trotzdem immer der zusätzliche Blick auf die aktuelle Preisseite oder ein Gespräch mit dem Hubspot-Vertrieb.

Ein Hinweis zum Datenschutz, der für DACH-Unternehmen bei der Preisentscheidung mitspielt: Hubspot hostet laut eigener Datenschutzerklärung primär in den USA, bietet für bestimmte Funktionen und Tarife aber optionales EU-Hosting an – nicht pauschal für den gesamten Account und nicht in jedem Tarif enthalten. Wer DSGVO-sensible Daten verarbeitet, sollte vor Vertragsabschluss gezielt prüfen, welche Datenkategorien tatsächlich in der EU verbleiben.

Hubspot CRM
0 € (dauerhaft)

Hubspot CRM kostenlos: was ist wirklich inklusive?

Das Hubspot CRM bildet die Basis der gesamten Plattform und ist dauerhaft kostenlos, nicht nur als zeitlich begrenzte Testversion. Im Gegensatz zu vielen "Freemium"-Angeboten ist der Funktionsumfang dabei nicht trivial: Enthalten sind unbegrenzte Kontakte, Kontaktverwaltung mit Zeitleisten, eine visuelle Sales-Pipeline, grundlegende E-Mail-Integration mit Gmail und Outlook, einfache Chatbots sowie Aufgaben- und Terminverwaltung für dein Team.

  • Bis zu 2 kostenlose "Seats" mit vollen Schreibrechten, zusätzliche Mitarbeiter können als kostenlose View-Only-Nutzer angelegt werden
  • Speicherung von bis zu 1 Million Kontakten und Unternehmen bei Standardobjekten, mit bis zu 10 benutzerdefinierten Eigenschaften pro Objekt
  • Visuelle Sales-Pipeline (Deals) in Kanban- und Listenansicht sowie Meeting-Links zum direkten Buchen von Terminen
  • Durchgängiges Hubspot-Branding in E-Mails, Formularen und dem Live-Chat-Widget – entfernen lässt es sich erst ab dem Starter-Tarif des jeweiligen Hubs
  • Reporting-Dashboard mit eingeschränktem Funktionsumfang gegenüber den kostenpflichtigen Hubs
  • Keine Zeitbegrenzung, keine Kreditkarte zur Anmeldung nötig
Gut zu wissen

Für Freelancer, Kleinstunternehmen und alle, die zunächst nur eine zentrale Kontaktverwaltung ohne Marketing-Automatisierung oder Ticket-System suchen, ist das kostenlose CRM allein bereits nutzbar. Sobald Marketing-Automatisierung, mehr als zwei aktive Nutzer oder das Entfernen des Hubspot-Brandings gebraucht werden, führt der Weg zu mindestens einem Starter-Tarif.

Marketing Hub
0 €

Marketing Hub Preise im Detail

Der Marketing Hub ist der umsatzstärkste und zugleich teuerste Baustein der Plattform. Er bringt Formulare, E-Mail-Marketing, Landingpages, Marketing-Automatisierung und Kampagnen-Reporting mit – abgerechnet nach Tarifstufe und Anzahl der "Marketing-Kontakte", also Kontakte, die aktiv E-Mails oder Werbeanzeigen erhalten.

Starter

20 Euro pro Monat und Lizenz, laut Hubspots eigenem Produktkatalog der verbindliche Preis seit der Umstellung auf lizenzbasierte Abrechnung am 5. März 2024. Enthalten sind bis zu 1.000 Marketing-Kontakte, Formulare und E-Mail-Marketing ohne Hubspot-Branding sowie einfache Automatisierungen. Für Gründer:innen und kleine Teams, die aus der kostenlosen Version herauswachsen, ist das der naheliegende erste Schritt. Bestandskund:innen auf älteren Verträgen können laut Hubspot abweichende, teils niedrigere Preise behalten, bis Hubspot sie aktiv auf das aktuelle Modell umstellt – das erklärt, warum ältere Vergleichsartikel teils deutlich niedrigere Starter-Preise nennen.

Professional

Rund 890 Euro pro Monat (Listenpreis bei monatlicher Zahlung, aktuell teils mit Rabatt auf rund 800 Euro beworben), inklusive 3 Basislizenzen und 3.000 Hubspot Credits. Dazu kommt eine einmalige, verpflichtende Einrichtungsgebühr von rund 3.000 Euro. Zusätzliche Lizenzen über das Kontingent hinaus kosten rund 45 Euro pro Monat. Professional schaltet Marketing-Automatisierungs-Workflows, A/B-Tests, benutzerdefinierte Reports und SEO-Tools frei – der Tarif, den die meisten wachsenden Unternehmen am Ende tatsächlich buchen.

Enterprise

Rund 3.600 Euro pro Monat, inklusive 5 Basislizenzen und 5.000 Hubspot Credits, zuzüglich einer einmaligen Einrichtungsgebühr von rund 7.000 Euro. Zusätzliche Lizenzen kosten rund 75 Euro pro Monat. Enthalten sind das komplette Funktionspaket, erweiterte Analysen, benutzerdefinierte Objekte und Partitionierung für größere Marketing-Teams. Der Enterprise-Einstiegspreis liegt damit spürbar über älteren Vergleichswerten von rund 3.300 Euro, die noch in mehreren aktuell auffindbaren deutschsprachigen Artikeln kursieren.

Überschreitest du dein Kontakt-Limit, stuft Hubspot automatisch in die nächsthöhere Kontakt-Staffel hoch; eine Übersicht der Staffelpreise mit den exakten Stufen findest du weiter unten im Abschnitt zu den versteckten Zusatzkosten.

Sales Hub und Service Hub Preise

Sales Hub und Service Hub sind preislich identisch aufgebaut – beide werden strikt pro Lizenz abgerechnet, ohne die bei Marketing Hub üblichen Kontakt-Pakete. Das ist selbst in aktuellen Preisvergleichen nicht immer klar herausgestellt, aber eine der wenigen wirklich einfachen Regeln in Hubspots sonst komplexer Preisstruktur.

TarifPreis pro Lizenz/MonatEinrichtungsgebühr (einmalig)Enthält unter anderem
Starter20 €keineE-Mail-Vorlagen, Terminplanung, einfache Automatisierung bzw. Ticketing
Professional100 €1.470 € (Sales Hub; bei Service Hub laut Hubspot-Katalog keine separate Gebühr ausgewiesen)Vertriebsautomatisierung, Produktbibliothek bzw. Kundenportal und Wissensdatenbank
Enterprise150 € (jährliche Abrechnung)3.420 €Prädiktives Lead-Scoring bzw. KI-gestützte Analysen, mehrere Teams

Jede weitere Person mit Schreibrechten über die im Tarif enthaltenen Lizenzen hinaus kostet in Professional und Enterprise den vollen Lizenzpreis erneut – bei fünf Vertriebsmitarbeiter:innen im Professional-Tarif sind das schnell mehrere Hundert Euro zusätzlich im Monat. Wer im Team nur mitlesen, aber nicht selbst Daten anlegen oder bearbeiten muss, kann dafür kostenlose View-Only-Lizenzen nutzen.

Content Hub, Data Hub und Revenue Hub: die weiteren Bausteine

Die übrigen drei Hubs sind seltener Teil einer ersten Hubspot-Buchung, aber für bestimmte Anwendungsfälle relevant.

Vergleich der Lizenzpreise von Commerce Hub und Revenue Hub vor und nach der Umbenennung.
Professional stieg von 57 auf 95 Euro, Enterprise von 84 auf 140 Euro pro Lizenz und Monat.
  • Content Hub (früher CMS Hub): rund 20 Euro Starter pro Lizenz, rund 500 Euro Professional (3 Lizenzen inklusive) und rund 1.500 Euro Enterprise (5 Lizenzen inklusive) pro Monat, keine verpflichtende Einrichtungsgebühr. Enthalten sind Website- und Landingpage-Baukasten, native KI-Content-Generierung für Texte, Blogs und Landingpages direkt im Editor, Video- und Podcast-Hosting mit Content-Remixing für mehrere Kanäle sowie Lead-Attribution, die dank der direkten CRM-Anbindung zeigt, welche Inhalte tatsächlich Umsatz bringen – relevant für Teams, die ihre Website direkt in Hubspot statt in WordPress oder einem anderen CMS pflegen wollen.
  • Data Hub (früher Operations Hub) kostet rund 20 Euro Starter pro Lizenz, rund 800 Euro Professional (1 Lizenz inklusive) und rund 2.000 Euro Enterprise (1 Lizenz inklusive) pro Monat, ebenfalls ohne verpflichtende Einrichtungsgebühr. Er synchronisiert Daten zwischen verbundenen Apps, bereinigt Datensätze automatisch und ermöglicht komplexere Workflow-Automatisierung.
  • Revenue Hub heißt seit dem 16. Juni 2026 so, davor firmierte derselbe Baustein als Commerce Hub. Mit der Umbenennung kamen KI-gestützte Angebotserstellung (Quoting), erweiterte Freigabeprozesse und Vertragsfunktionen hinzu, gleichzeitig stiegen die Preise spürbar: rund 95 Euro (Professional) beziehungsweise 140 Euro (Enterprise) pro Lizenz und Monat, gegenüber rund 57 beziehungsweise 84 Euro, die für den alten Commerce Hub kursierten. Zahlungsabwicklung (Kreditkarte, Lastschrift, Rechnungskauf) ist tarifübergreifend verfügbar und wird separat über Transaktionsgebühren abgerechnet, nicht über die Lizenz selbst.

Versteckte Zusatzkosten bei Hubspot

Der Lizenzpreis aus der Tabelle oben ist bei Hubspot selten der Betrag, der am Ende auf der Rechnung steht. Drei Kostenblöcke tauchen in keiner einfachen Preisübersicht auf, entscheiden aber oft über das tatsächliche Budget.

Einrichtungsgebühr (Onboarding)

Für Professional- und Enterprise-Tarife verlangt Hubspot eine verpflichtende, einmalige Onboarding-Gebühr, je nach Hub und Stufe zwischen rund 1.470 Euro (Sales/Service Professional) und rund 6.830 bis 7.000 Euro (Marketing Enterprise). Über einen zertifizierten Hubspot-Partner lässt sich dieser Betrag teilweise reduzieren, da der Partner einen Teil des Onboardings selbst übernimmt. Starter-Tarife verlangen keine Einrichtungsgebühr.

Marketing-Kontakte-Staffeln

Im Marketing Hub zahlst du nur für Kontakte, die aktiv Marketing-E-Mails oder Anzeigen erhalten – bis zu 15 Millionen "Nicht-Marketing-Kontakte" lassen sich laut Hubspot kostenlos speichern. Überschreitest du dein gebuchtes Limit, stuft das System automatisch in Staffeln hoch. Im Starter-Tarif gilt: 1.001 bis 3.000 zusätzliche Kontakte kosten 20 Euro im Monat, 3.001 bis 5.000 kosten 44 Euro, ab 5.001 Kontakten 39 Euro pro 1.000er-Block. Im Professional-Tarif werden Kontakte in 5.000er-Blöcken gestaffelt: 2.001 bis 22.000 Kontakte kosten 250 Euro im Monat, 22.001 bis 42.000 kosten 220 Euro, mit weiter sinkendem Blockpreis bei noch größeren Datenbanken. Der häufigste teure Fehler ist laut mehreren unabhängigen Quellen, ungeprüfte komplette Kontaktlisten zu importieren und damit das Limit unnötig zu sprengen – wer nur aktiv angeschriebene Kontakte importiert, bleibt deutlich länger in der günstigeren Stufe.

Zusatzlizenzen

In Sales Hub und Service Hub kostet jede Person mit Schreibrechten über die inkludierten Lizenzen hinaus den vollen Monatspreis erneut, in Professional rund 90 bis 100 Euro, in Enterprise rund 150 Euro pro zusätzlicher Lizenz. Auch im Marketing Hub werden zusätzliche Kernlizenzen über das inkludierte Kontingent hinaus separat berechnet. Wer das Team nach der Buchung vergrößert, sollte diesen Posten fest einplanen, nicht erst bei der nächsten Rechnung entdecken.

Ein vierter, oft unterschätzter Posten kommt von außerhalb der Hubspot-Preisliste selbst: Die reine Softwarelizenz deckt häufig nicht die komplette Einrichtung ab. Für individuelle Website-Anpassungen, API-Anbindungen an Drittsysteme oder strukturierte Mitarbeiterschulungen beauftragen viele Unternehmen zusätzlich eine Agentur oder einen zertifizierten Hubspot-Partner, laut mehreren unabhängigen Quellen mit Projektkosten von grob 5.000 bis 20.000 Euro, je nach Umfang. Das ist kein Hubspot-Pflichtposten wie die Onboarding-Gebühr, aber ein realistischer Budgetfaktor, den reine Preistabellen nie zeigen.

Monatlich oder jährlich zahlen: was Hubspot wirklich kostet

Einige ältere Vergleichsartikel nennen für denselben Starter-Tarif deutlich niedrigere Preise als die aktuellen 20 Euro pro Monat und Lizenz aus Hubspots eigenem Produktkatalog – meist, weil sie noch das vor dem 5. März 2024 gültige, kontobasierte statt lizenzbasierte Preismodell abbilden oder sich auf Bestandskund:innen-Konditionen beziehen, die Hubspot laut eigener Aussage nicht automatisch auf das neue Modell umstellt. Für Neukund:innen gilt seither einheitlich: 20 Euro pro Nutzerlizenz und Monat im Starter-Tarif, hub-übergreifend.

Bei der Abrechnungsart selbst macht Hubspot einen klaren Unterschied zwischen den Tarifstufen:

TarifAbrechnungVertragsbindung
Startermonatlich oder jährlich wählbarkeine feste Mindestlaufzeit laut Katalog
Professionalmonatlich oder jährlich wählbarlaut mehreren unabhängigen Quellen an einen Jahresvertrag gebunden, auch bei monatlicher Abbuchung
Enterpriseausschließlich jährliche Abrechnung12 Monate, meist vollständig im Voraus fällig

Wichtig dabei: Bei Professional-Tarifen verändert die monatliche Zahlweise nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Fachquellen nur den Rhythmus der Abbuchung, nicht die grundsätzliche Jahresbindung – eine vorzeitige Kündigung mitten im Vertrag befreit dich nicht von der restlichen Zahlungspflicht. Enterprise-Tarife laufen laut Hubspots eigenem Katalog ausschließlich über jährliche Abrechnung. Verträge verlängern sich in der Praxis automatisch, wenn die Kündigung nicht fristgerecht zum Verlängerungsdatum erfolgt; für die exakten Kündigungsfristen deines Vertrags lohnt sich der Blick in die eigenen Vertragsunterlagen oder eine Nachfrage beim Hubspot-Vertrieb.

Beispielrechnung: Was zahlt ein typisches Unternehmen für Hubspot?

Um die Tabellenwerte greifbarer zu machen, hier eine Beispielrechnung für ein mittelständisches DACH-Unternehmen mit eigenem Marketing- und Vertriebsteam: bis zu 2.000 Marketing-Kontakte, zwei Vertriebsmitarbeiter:innen mit Schreibrechten.

  • Marketing Hub Professional (3 Lizenzen, 2.000 Kontakte inklusive): 880 €/Monat
  • Sales Hub Professional, 2 Lizenzen à 100 €: 200 €/Monat
  • Laufende monatliche Kosten: 1.080 €/Monat
  • Einmalige Einrichtungsgebühr (Marketing Professional 2.930 € + Sales Professional 1.470 €): 4.400 €

Macht im ersten Jahr rund 17.360 Euro – vor eventuellen Rabattverhandlungen. Laut mehreren Branchenquellen handeln Unternehmen bei Jahresverträgen mit mehreren gebuchten Hubs häufig Rabatte auf die Listenpreise aus; eine verlässliche, allgemeingültige Prozentzahl dafür veröffentlicht Hubspot nicht, entsprechende Angaben in manchen Erfahrungsberichten sollten daher als grobe Richtgröße für die eigene Verhandlung verstanden werden, nicht als Garantie. Ein kleineres Team, das nur mit dem kostenlosen CRM plus einem einzelnen Sales-Hub-Starter-Platz arbeitet, kommt dagegen mit 20 Euro im Monat aus.

Für wen lohnt sich Hubspot?

Nicht jedes Team braucht die volle Plattform. Die folgende Einordnung hilft bei der Entscheidung, welcher Einstiegspunkt realistisch zum eigenen Budget und Funktionsbedarf passt:

Freelancer und Kleinstunternehmen

das kostenlose CRM reicht oft komplett aus, solange keine Marketing-Automatisierung oder mehr als zwei aktive Nutzer gebraucht werden.

Kleine Teams mit erstem Automatisierungsbedarf

ein einzelner Starter-Tarif (ca. 20 €/Monat/Lizenz) im passenden Hub ist der günstigste sinnvolle Einstieg.

Wachsende Unternehmen mit eigenem Marketing- und Vertriebsteam

Professional-Tarife (ca. 90 bis 890 €/Monat je Hub) bringen die Automatisierung, die den Lizenzpreis in der Praxis meist wieder einspielt, sollten die einmalige Einrichtungsgebühr aber fest einplanen.

Größere Organisationen mit mehreren Teams und hohem Datenvolumen

erst hier rechtfertigt sich Enterprise, mit entsprechend hohem vierstelligem Budget pro Monat und Hub.

Budgetsensible Teams, die vor allem einen einzelnen Funktionsbereich brauchen: ein spezialisiertes Einzeltool (siehe Alternativen unten) ist oft günstiger als ein ungenutzter Hub innerhalb von Hubspot.

Hubspot Alternativen, wenn der Preis zu hoch ist

Preislich lohnt sich Hubspot vor allem für Teams, die mehrere Funktionsbereiche (Marketing, Vertrieb, Service) auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammenführen wollen und bereit sind, für diesen Komfort einen Aufpreis gegenüber Einzeltools zu zahlen. Für reine Enterprise-Vertriebsorganisationen mit sehr komplexen, individuellen Prozessen wird häufig Salesforce verglichen: Salesforce punktet mit noch tieferer Anpassbarkeit, verlangt dafür aber in der Regel höhere Implementierungs- und Beratungskosten und eine steilere Lernkurve als Hubspot. Wenn vor allem der Sprung von Starter auf Professional oder die Pflicht-Einrichtungsgebühr das Budget sprengt, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf schlankere Alternativen, auch wenn keine davon den vollen Funktionsumfang von Hubspots Gesamtplattform 1:1 ersetzt:

  • Pipedrive – reiner Vertriebsfokus ohne Marketing-Automatisierung auf Hubspot-Niveau, dafür deutlich günstigere Einstiegstarife und ohne verpflichtende Einrichtungsgebühr.
  • Zoho CRM und ähnliche Suiten – breiterer, aber oft weniger poliert wirkender Funktionsumfang zu einem Bruchteil der Hubspot-Professional-Preise.
  • Monday CRM – stärker auf flexible, selbst konfigurierbare Workflows ausgelegt, mit niedrigerer Einstiegshürde für kleine Teams.
  • Für reine Marketing-Automatisierung ohne volles CRM: spezialisierte E-Mail-Marketing-Tools, die oft schon ab niedrigem zweistelligem Euro-Betrag starten.

Eine ausführliche Gegenüberstellung mit Vor- und Nachteilen findest du in unserem Vergleich der besten Hubspot-Alternativen. Wer zusätzlich die Kosten anderer Collaboration- und Projekttools im Blick hat, findet ergänzend unsere Preis-Analysen zu Slack, Trello und Jira.

Häufige Fragen zu Hubspot Kosten

Ist Hubspot kostenlos nutzbar?

Ja, das Hubspot CRM ist dauerhaft und vollständig kostenlos, inklusive unbegrenzter Kontakte und bis zu zwei vollwertigen Nutzerlizenzen. Sobald du Marketing-Automatisierung, mehr aktive Nutzer oder das Entfernen des Hubspot-Brandings brauchst, wird mindestens ein Starter-Tarif eines Hubs fällig.

Was kostet Hubspot im Monat für ein kleines Unternehmen?

Ein kleines Team, das mit dem kostenlosen CRM plus einem einzelnen Starter-Platz in Sales oder Marketing Hub arbeitet, zahlt aktuell 20 Euro pro Monat und Lizenz. Sobald ein Professional-Tarif nötig wird, liegen die laufenden Kosten meist im dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich pro Monat, zuzüglich einer einmaligen Einrichtungsgebühr.

Warum ist Hubspot Enterprise so teuer?

Der Enterprise-Tarif bündelt den vollen Funktionsumfang eines Hubs inklusive erweiterter Analysen, benutzerdefinierter Objekte und höherer API-Limits, kalkuliert für größere Organisationen mit entsprechend höherem Datenvolumen und mehr gleichzeitigen Nutzern. Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist der Professional-Tarif die realistischere Wahl; Enterprise lohnt sich in der Regel erst bei komplexeren, teamübergreifenden Anforderungen.

Kann ich Hubspot jederzeit kündigen?

Das kostenlose CRM und reine Starter-Tarife lassen sich in der Regel monatlich kündigen. Professional- und Enterprise-Tarife sind dagegen grundsätzlich an eine zwölfmonatige Vertragslaufzeit gebunden, unabhängig davon, ob du dich für die monatliche oder die jährliche Zahlweise entscheidest – die monatliche Zahlweise ändert nur den Abbuchungsrhythmus, nicht die Kündigungsfrist. Verträge verlängern sich automatisch, wenn sie nicht fristgerecht zum Verlängerungsdatum gekündigt werden; die Kündigung selbst verwaltest du über die Account- und Abrechnungseinstellungen im Hubspot-Portal.

Welche Alternativen zu Hubspot gibt es?

Je nach Schwerpunkt bieten sich Pipedrive (reiner Vertriebsfokus, günstiger Einstieg), Zoho CRM (breiter Funktionsumfang zu niedrigeren Preisen) oder Monday CRM (flexible, selbst konfigurierbare Workflows) als Alternativen an. Eine ausführliche Übersicht mit Vor- und Nachteilen findest du in unserem Vergleich der besten Hubspot-Alternativen.

Was sind Hubspot Credits und wofür werden sie gebraucht?

Hubspot Credits sind ein seit 2026 eingeführtes Verrechnungssystem für KI-Agenten-Funktionen wie den Customer Agent oder den Data Agent. Jeder kostenpflichtige Tarif bringt ein festes Kontingent mit, von 500 Credits im Starter-Tarif bis zu 10.000 Credits in manchen Enterprise-Tarifen. Die Basis-Lizenzpreise ändern sich dadurch nicht, wer die KI-Funktionen aber intensiv nutzt, muss zusätzliche Credit-Pakete einplanen.

Was ist aus dem Commerce Hub geworden?

Der Commerce Hub heißt seit dem 16. Juni 2026 Revenue Hub. Alle bisherigen Funktionen (Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung) bleiben erhalten, dazu kamen KI-gestützte Angebotserstellung und erweiterte Freigabeprozesse. Gleichzeitig wurden die Lizenzpreise deutlich angehoben, von rund 57 auf rund 95 Euro pro Monat im Professional-Tarif.