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Slack ist eine Chat- und Kollaborationsplattform für Teams, organisiert in Kanälen statt in einem einzigen Nachrichtenverlauf. Die Software kostet zwischen 0 und 18 Euro pro Nutzer und Monat, je nach Tarif und Abrechnungsart. Teuer wird die Rechnung für viele Teams erst bei der zweiten Frage: Wer den vollständigen Nachrichtenverlauf oder einen deutschen Speicherort für die Daten braucht, landet schnell beim mehr als doppelt so teuren Business+-Tarif.
Dieser Überblick zeigt alle vier Slack-Tarife mit den aktuellen Preisen, rechnet die Kosten für ein Team mit 10 und 25 Personen durch und erklärt, welcher Tarif Daten tatsächlich in Deutschland speichert und wo die Grenzen dieser Zusage liegen.
Was kostet Slack pro Nutzer und Monat?
Slack hat vier Tarife. Die folgenden Preise stammen von der offiziellen deutschen Preisseite von Slack und wurden am 10. Oktober 2026 live geprüft.
| Tarif | Preis bei jährlicher Zahlung | Preis bei monatlicher Zahlung |
|---|---|---|
| Free | 0 Euro | 0 Euro |
| Pro | 6,75 Euro pro Nutzer/Monat | 8,25 Euro pro Nutzer/Monat |
| Business+ | 15 Euro pro Nutzer/Monat | 18 Euro pro Nutzer/Monat |
| Enterprise+ | auf Anfrage | auf Anfrage |
Slack rechnet pro Kopf ab, nicht pro Team oder Workspace. Jede zusätzliche Person erhöht die Rechnung linear, einen Mengenrabatt für kleine Teams gibt es nicht. Wie stark sich das bei 10 oder 25 Personen bemerkbar macht, rechnet der nächste Abschnitt durch. Zum direkten Preisvergleich mit anderen Tools lohnt sich ein Blick auf die Trello Kosten oder die Notion Kosten.
Was kostet Slack für ein Team mit 10 und 25 Personen?
Für ein Team mit 10 Personen kostet Slack auf Pro im Jahresabo 67,50 Euro im Monat, auf Business+ 150 Euro im Monat. Bei 25 Personen sind es 168,75 Euro beziehungsweise 375 Euro im Monat.
| Teamgröße | Pro, jährlich | Pro, monatlich | Business+, jährlich |
|---|---|---|---|
| 10 Personen | 67,50 €/Monat (810 €/Jahr) | 82,50 €/Monat (990 €/Jahr) | 150 €/Monat (1.800 €/Jahr) |
| 25 Personen | 168,75 €/Monat (2.025 €/Jahr) | 206,25 €/Monat (2.475 €/Jahr) | 375 €/Monat (4.500 €/Jahr) |
Der Sprung von Pro auf Business+ ist bei 10 Personen mehr als eine Verdopplung der Rechnung, bei 25 Personen sogar mehr als 2.200 Euro Unterschied im Jahr. Ob dieser Sprung nötig ist, entscheidet in der Praxis meist eine einzige Frage: Muss der Speicherort der Daten in Deutschland liegen? Wie sich diese Rechnung bei anderen Tools für die Zusammenarbeit darstellt, zeigen die Asana Kosten.
Slack Free im Detail: Was der Gratistarif bietet und wo die Grenzen liegen
Der Gratistarif ist dauerhaft kostenlos und ohne Nutzerlimit. Die Einschränkungen liegen nicht bei der Teamgröße, sondern bei Funktionen und Verlaufsdauer.
- 90 Tage Nachrichten- und Dateiverlauf mit vollem Zugriff, ältere Inhalte werden danach zunächst nur ausgeblendet
- Seit dem 26. August 2024 löscht Slack Nachrichten und Dateien, die älter als ein Jahr sind, fortlaufend und endgültig aus kostenlosen Workspaces
- Bis zu 10 angebundene Apps aus dem Slack-App-Verzeichnis
- 1:1-Audio- und Videoanrufe, keine Gruppen-Huddles
- Slack Connect nur für 1:1-Direktnachrichten mit externen Personen, keine externen Gruppenkanäle
- Grundlegende KI-Funktionen wie Gesprächszusammenfassungen und Slackbot sind bereits enthalten
Für ein Projektteam, das wenige Monate zusammenarbeitet, oder für eine kleine Community, die sich kostenlos austauschen will, reicht Free aus. Sobald ein Unternehmen Entscheidungen im Chat dokumentiert und später nachschlagen will, wird die 90-Tage-Grenze in der Praxis schnell zum Umstiegsgrund auf Pro: Ein Upgrade innerhalb des Jahresfensters macht die ausgeblendeten Nachrichten wieder vollständig sichtbar, nach der endgültigen Löschung ist das nicht mehr möglich.
Slack Pro im Detail: Preis und Funktionen
Pro kostet 6,75 Euro pro Nutzer und Monat im Jahresabo oder 8,25 Euro bei monatlicher Zahlung und hebt die wichtigsten Grenzen von Free auf.
- Unbegrenzter, durchsuchbarer Nachrichten- und Dateiverlauf
- Unbegrenzte App-Integrationen statt der 10 Apps im Gratistarif
- Gruppen-Huddles statt nur 1:1-Gespräche
- Externe Gruppennachrichten über Slack Connect
- SAML-basiertes Single Sign-on und SCIM-Benutzerverwaltung
Für die meisten kleinen und mittleren Teams, die regelmäßig im Chat arbeiten und einen durchsuchbaren Verlauf brauchen, reicht Pro. Eine Lücke bleibt: Pro erlaubt keine eigene Wahl des Speicherorts für die Daten, dazu mehr im Abschnitt zur Datenresidenz weiter unten.
Slack Business+ und Enterprise+ im Detail
Business+ kostet 15 Euro pro Nutzer und Monat im Jahresabo oder 18 Euro bei monatlicher Zahlung. Der Tarif ist mehr als eine Verdopplung gegenüber Pro, meist ausgelöst durch eine Compliance-Anforderung, nicht durch eine Funktion, die im Tagesgeschäft fehlt.
- Wahl eines Datenresidenz-Standorts, darunter Frankfurt für Deutschland
- Mehrere SAML-Konfigurationen statt nur einer
- Compliance-Exporte für alle Nachrichten im Workspace
- Priorisierter Support rund um die Uhr
- Erweiterte KI-Funktionen zusätzlich zu den Grundfunktionen aus Free und Pro
Gebraucht wird Business+ typischerweise, wenn eine eigene IT-Abteilung oder eine Compliance-Vorgabe ins Spiel kommt, zum Beispiel ein Auftragsverarbeitungsvertrag, der einen konkreten Speicherort verlangt. Ohne diese Vorgabe lässt sich der Aufpreis gegenüber Pro kaum rechtfertigen.
Enterprise+: Kosten auf Anfrage
Enterprise+ richtet sich an große und regulierte Organisationen. Slack nennt keinen Listenpreis, die Konditionen laufen über das Vertriebsteam. Enthalten sind unter anderem Enterprise Key Management zur eigenen Schlüsselverwaltung, eine HIPAA-konfigurierbare Ablage und bis zu zwölf SSO-Konfigurationsoptionen.
Welcher Slack-Tarif speichert Daten in Deutschland?
Die Datenresidenz-Funktion ist ab Business+ und bei Enterprise verfügbar, mit Frankfurt als deutschem Standort und Paris als Backup-Region. Free- und Pro-Nutzer müssen für diese Option zuerst auf Business+ upgraden, und die Einrichtung läuft nicht per Self-Service-Schalter, sondern nur über das Slack-Vertriebsteam.
Zwei Einschränkungen werden in vielen Vergleichen übersehen:
- Die Regionswahl gilt nur für neue Workspaces ab dem Erstellungsdatum. Bei bestehenden Kunden bleiben bereits vorhandene Daten in den USA, bis sie auf Anfrage beim Vertriebsteam in die gewünschte Region migriert werden.
- Selbst mit aktivierter Datenresidenz bleiben bestimmte Datenkategorien außerhalb der gewählten Region: Mitgliederprofile, Workspace- und Kanalmitgliedschaften, Nutzungs- und Abrechnungsdaten sowie zur Durchsetzung der Nutzungsrichtlinien gemeldete Inhalte, die weiterhin in den USA liegen.
Innerhalb der gewählten Region gespeichert werden dagegen Nachrichten, Canvases, Dateien und der dazugehörige Suchindex. Quelle: die offizielle Slack-Hilfeseite zur Datenresidenz, zuletzt am 10. Oktober 2026 live geprüft.
Versteckte Kosten bei Slack
Fünf Punkte in der Slack-Preisliste überraschen Teams häufiger als der Grundpreis selbst.
- Wer im Gratistarif bleibt, verliert nach einem Jahr endgültig Daten. Seit dem 26. August 2024 löscht Slack Nachrichten und Dateien in kostenlosen Workspaces fortlaufend, sobald sie älter als ein Jahr sind. Ein nachträgliches Upgrade stellt bereits gelöschte Inhalte nicht wieder her, nur rechtzeitig gesicherte Daten innerhalb des Jahresfensters bleiben erhalten.
- Der aktuelle Rabatt gilt nur für Neukunden mit monatlicher Zahlung. Stand 10. Oktober 2026 bietet Slack 50 Prozent Rabatt für die ersten drei Monate, aber nur, wenn Pro oder Business+ innerhalb von sieben Tagen nach Erstellung des Workspace bei monatlicher Zahlung gebucht wird. Jahrestarife und Enterprise+ sind ausgenommen, ab Monat vier gilt der volle Listenpreis.
- Inaktive Mitglieder kosten entgegen einem verbreiteten Mythos meist nichts. Nach Slacks Fair-Billing-Richtlinie erkennt das System automatisch, wenn ein Mitglied 28 Tage lang nicht aktiv war, und schreibt für den ungenutzten Zeitraum eine anteilige Gutschrift gut. Diese Gutschriften haben keinen Geldwert, sind nicht übertragbar und verfallen mit dem Ende des bezahlten Tarifs.
- Die Datenresidenz ist kein Rundum-Schutz. Details dazu, welche Datenkategorien auch mit Business+ in den USA bleiben, stehen im Abschnitt weiter oben.
- Als Tochterunternehmen eines US-Konzerns bleibt Slack im Zugriffsbereich des CLOUD Act, unabhängig davon, in welcher Region die Daten technisch gespeichert sind.
Für wen lohnt sich Slack – und wann nicht?
- Passt gut zu: Teams, die den Chat als Plattform nutzen, viele Apps anbinden, über Slack Connect mit externen Partnern zusammenarbeiten und Entscheidungen später nachschlagen müssen. Für diese Teams relativiert sich der Preis pro Kopf über die Zeit.
- Passt weniger gut zu: Teams, die Slack im Kern als einfache Nachrichten-App nutzen und dafür auf Business+ wechseln müssten, nur um den Speicherort der Daten zu bestimmen. Wer Kanäle, Direktnachrichten und Dateiablage ohne tägliche KI- oder Compliance-Funktionen braucht, zahlt für Features, die ungenutzt bleiben.
Wer die Entscheidung zwischen Pro und Business+ allein am konkreten Compliance-Bedarf festmacht statt an der reinen Teamgröße, trifft sie in der Praxis meist richtig. Wer stattdessen grundsätzlich nach einer Slack Alternative sucht, findet einen Vergleich weiterer Team-Messenger mit eigenen Preismodellen.
Häufige Fragen zu Slack Kosten
Was kostet Slack pro Nutzer?
Pro kostet 6,75 Euro pro Nutzer und Monat im Jahresabo, 8,25 Euro bei monatlicher Zahlung. Business+ liegt bei 15 beziehungsweise 18 Euro, jeweils zzgl. gesetzl. MwSt. (Stand 10. Oktober 2026).
Ist Slack wirklich kostenlos?
Ja, der Free-Tarif läuft unbefristet und ohne Nutzerlimit. Er begrenzt den Nachrichten- und Dateiverlauf auf 90 Tage, erlaubt bis zu 10 Apps und beschränkt Anrufe auf 1:1-Gespräche.
Welcher Slack-Tarif speichert Daten in Deutschland?
Die Datenresidenz-Option mit Frankfurt als Standort ist ab Business+ und bei Enterprise verfügbar. Free und Pro bieten keine Regionswahl, und selbst mit aktivierter Datenresidenz bleiben Profil-, Mitgliedschafts- und Abrechnungsdaten weiterhin in den USA.
Was kostet Slack für ein Team mit 10 Personen?
Auf Pro im Jahresabo sind es 67,50 Euro im Monat, auf Business+ 150 Euro im Monat. Slack gewährt kleinen Teams keinen Mengenrabatt.
Gibt es bei Slack einen Rabatt?
Stand 10. Oktober 2026 erhalten neue Workspaces drei Monate 50 Prozent Rabatt auf Pro oder Business+ bei monatlicher Zahlung, sofern sie innerhalb von sieben Tagen nach Erstellung des Workspace buchen. Jahrestarife und Enterprise+ sind von der Aktion ausgenommen.
Zahlt man bei Slack auch für inaktive Mitglieder?
In der Regel nicht. Slacks Fair-Billing-Richtlinie erkennt Mitglieder automatisch als inaktiv, wenn sie 28 Tage lang nichts in Slack tun, und schreibt für den ungenutzten Abrechnungszeitraum eine anteilige Gutschrift auf das Konto gut.
Kann ich Slack ohne App nutzen?
Ja. Slack lässt sich ohne Installation direkt im Browser über slack.com nutzen, inklusive Anmeldung per Workspace-URL. Für Sprach- und Videoanrufe läuft die Desktop- oder Mobil-App laut Nutzerberichten zuverlässiger als die Browser-Version.
Wo finde ich meine Slack-Rechnungen?
Laut Slack liegen alle monatlichen Abrechnungen und MwSt.-konformen Rechnungen zentral in den Workspace-Einstellungen und lassen sich dort jederzeit herunterladen.