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Handy verkaufen 2026: Beste Ankaufsportale im Vergleich

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Das richtige Portal kann bis zu 100 Euro Unterschied machen. Beim gleichen Handy, im gleichen Zustand. Wir haben sieben Ankaufsportale verglichen: ZOXS, Wirkaufens, mySWOOOP, reBuy, Clevertronic, Swappie und Back Market. In diesem Artikel zeigen wir, welches Portal 2026 die besten Preise zahlt, wie der Verkauf Schritt für Schritt abläuft und wann sich ein Privatverkauf über eBay Kleinanzeigen rechnet.

Die besten Ankaufsportale im Vergleich (2026)

Alle Portale funktionieren nach demselben Prinzip: Modell eingeben, Zustand angeben, Preis erhalten, Gerät einsenden, Geld bekommen. Was sich unterscheidet, ist der Preis. Und der ist größer als die meisten denken, denn in einem unabhängigen Vergleichstest lagen die Angebote für dasselbe Gerät bis zu 60 Prozent auseinander.

Balkendiagramm: Ankaufpreise für iPhone 15 128GB bei ZOXS, Wirkaufens, Clevertronic, mySWOOOP und Swappie
Ankaufpreise im Vergleich – iPhone 15, 128 GB, Zustand „Gut” (Richtwerte Juni 2026)

Überblick der sieben Portale:

PortalVersandAuszahlungStärke
ZOXSkostenlosÜberweisung, PayPalBestpreis bei Android, breiteste Markenauswahl
WirkaufenskostenlosÜberweisung, PayPaleinfache Abwicklung, faire Preise
mySWOOOPkostenlosÜberweisung, PayPal, Gutschein400 lokale Abgabestellen
reBuykostenlosÜberweisung, PayPal, Gutscheinkauft auch Elektronik und Medien
ClevertronickostenlosÜberweisungschnellste Prüfung, starke iPhone-Preise
SwappiekostenlosÜberweisungiPhone-Spezialist mit Preisaufschlag
Back Marketn.a.n.a.Marktplatz, kein Direktankauf

ZOXS

Wer den besten Preis will, fängt bei ZOXS an. In einem unabhängigen Test zahlte ZOXS bei 19 von 20 getesteten Geräten den höchsten Ankaufpreis, mit einem Durchschnitt von 263,68 Euro pro Smartphone. Kein anderes Portal lag näher am Topwert. Das Portal kauft Geräte von über 95 Marken an, der Versand ist kostenlos, die Prüfung dauert 3 bis 5 Werktage.

Stärke: höchste Durchschnittspreise, breiteste Markenauswahl, seriöse Abwicklung. Schwäche: kein Ladengeschäft, Preis kann nach Prüfung leicht sinken. Tipp: erste Wahl für Android-Flaggschiffe und aktuelle Samsung Galaxy Modelle.

Wirkaufens

In den meisten Preisvergleichen belegt Wirkaufens Platz zwei oder drei. Das Angebot steht nach wenigen Klicks, der Prozess läuft ohne Reibung durch. Darüber hinaus bietet Wirkaufens in einem direkten Vergleich starke Werte: für ein Samsung Galaxy S20 mit 128 GB waren es 297 Euro. reBuy zahlte für dasselbe Gerät nur 195 Euro.

Screenshot der Wirkaufens-Startseite: Handy verkaufen beim Ankaufportal Wirkaufens
Wirkaufens – einfache Abwicklung mit fairen Ankaufpreisen

Stärke: faire Preise, schlanker Prozess, schnelle Auszahlung. Schwäche: Preisabzug auch bei kleineren Defekten. Tipp: gute Alternative zu ZOXS, besonders wenn schnelle Abwicklung Priorität hat.

mySWOOOP

Preise auf Augenhöhe mit Wirkaufens, dazu aber ein konkreter Vorteil: Über rund 400 lokale Partnergeschäfte kann man das Gerät direkt vor Ort abgeben und sofort Bargeld erhalten. Kein Warten auf die Post, kein Versandstress. Wer lieber persönlich tauscht, ist hier richtig.

Stärke: lokale Abgabemöglichkeit, solide Preise, mehrere Auszahlungsoptionen. Schwäche: Preise schwanken je nach Modell stärker als bei ZOXS. Tipp: ideal wenn du das Gerät lieber persönlich übergibst oder sofort Bargeld willst.

reBuy

Deutschlands bekanntester Re-Commerce-Händler kauft neben Smartphones auch Laptops, Tablets, Kameras, Spielekonsolen, Bücher und DVDs an. Interessant also, wenn mehrere Geräte auf einmal weg sollen. Allerdings ist reBuy selektiv: In einem Vergleichstest wurden nur 15 von 20 getesteten Geräten angekauft, und die Preise lagen im Schnitt unter ZOXS oder Wirkaufens.

Stärke: breite Produktkategorien, hohe Markenbekanntheit. Schwäche: nicht alle Modelle werden akzeptiert, Preise unterdurchschnittlich. Tipp: gut wenn du ein Paket aus verschiedenen Geräten und Medien verkaufen willst.

Clevertronic

Wer sein Geld schnell haben will, greift zu Clevertronic. Die Prüfung erfolgt oft innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Eingang des Geräts, die Auszahlung folgt unmittelbar danach. Im PCWelt-Test zahlte Clevertronic für ein iPhone 11 Pro (64 GB) 352 Euro. Das war mehr als jedes andere getestete Portal.

Stärke: sehr schnelle Prüfung und Auszahlung, starke Preise für Apple-Geräte. Schwäche: kleineres Markenportfolio, kein PayPal. Tipp: wenn es schnell gehen muss oder du ein älteres iPhone verkaufst.

Swappie

Nur iPhones, kein Android. Dafür bietet Swappie durch diesen Fokus teils 10 bis 15 Prozent mehr als Generalisten-Portale. Für aktuelle iPhone-Modelle lohnt sich der Vergleich mit Swappie also fast immer. Wer ein iPhone 13, 14 oder 15 verkaufen will, sollte Swappie immer mit in die Anfrage einbeziehen. Details dazu finden sich in unserem Artikel zum iPhone verkaufen.

Stärke: höchste Preise für iPhones, spezialisiertes Know-how. Schwäche: nur Apple, kein Android. Tipp: erste Wahl beim Verkauf von iPhones.

Wann lohnt eBay Kleinanzeigen statt Ankaufportal?

Ankaufsportale zahlen weniger als Privatkäufer. Dafür übernehmen sie das komplette Risiko und den Aufwand. Der Unterschied kann je nach Modell 20 bis 30 Prozent betragen.

Mit einem Ankaufportal gibt es sofort einen Festpreis, ohne Aufwand, ohne Risiko und ohne Verhandeln. eBay Kleinanzeigen bietet bis zu 30 Prozent mehr, das stimmt. Doch für Mittelklasse-Geräte unter 100 Euro Restwert lohnt sich der Mehraufwand kaum. Für sehr gut erhaltene Flaggschiffe wie iPhone 15 Pro oder Samsung S24 Ultra kann der Aufpreis 80 bis 150 Euro betragen. Das kann den Aufwand rechtfertigen.

Wie funktioniert der Handyverkauf?

Der Ablauf bei Ankaufsportalen ist in fünf Schritten erledigt. Meistens steht das Angebot in unter zehn Minuten.

Infografik: 5 Schritte beim Handy verkaufen – Modell bestimmen, Preise vergleichen, Gerät vorbereiten, Einsenden, Geld erhalten
So läuft der Handyverkauf bei Ankaufsportalen ab

Modell und Zustand bestimmen

Bevor du Preise vergleichst, brauchst du zwei Angaben: das genaue Modell mit Speichergröße und den Zustand. Die meisten Portale nutzen vier Kategorien. „Wie neu” bedeutet keine sichtbaren Gebrauchsspuren. „Gut” steht für leichte Kratzer bei vollem Funktionsumfang. „Akzeptabel” deckt deutliche Kratzer oder kleinere Schäden ab. „Defekt” gilt für Geräte mit gebrochenem Display oder anderen Funktionsstörungen.

Ehrlichkeit zahlt sich hier aus. Stellt das Portal bei der Prüfung einen schlechteren Zustand fest als angegeben, sinkt der Preis, oder das Gerät kommt zurück. Den Modellnamen findet man bei iOS unter Einstellungen > Allgemein > Info, bei Android unter Einstellungen > Über das Telefon.

Preise vergleichen

Gib dein Modell auf mindestens zwei bis drei Portalen ein. Preisvergleichstools wie handyverkauf.net oder bonavendi.de zeigen die aktuellen Angebote mehrerer Portale gleichzeitig an. Hier ein Überblick mit Richtwerten für vier beliebte Modelle im Zustand „Gut” (Stand: Juni 2026):

ModellZOXSWirkaufensClevertronicSwappie
iPhone 15, 128 GBca. 520 Euroca. 505 Euroca. 480 Euroca. 560 Euro
iPhone 14, 128 GBca. 370 Euroca. 355 Euroca. 340 Euroca. 400 Euro
Samsung Galaxy S24, 128 GBca. 450 Euroca. 440 Euroca. 410 Euron.a.
Samsung Galaxy S23, 128 GBca. 290 Euroca. 280 Euroca. 260 Euron.a.
Richtwerte Juni 2026 – Preise täglich variabel, direkt beim Portal abfragen

Gerät vorbereiten

Sobald ein Angebot angenommen wurde, folgt die Vorbereitung. Schritt eins: iCloud-Account abmelden, also unter iOS via Einstellungen > Vorname > Abmelden. Schritt zwei: auf Werkseinstellungen zurücksetzen, damit alle persönlichen Daten gelöscht werden. Schritt drei: SIM-Karte und microSD-Karte herausnehmen, Akku auf mindestens 30 Prozent laden, Gerät mit einem Mikrofasertuch reinigen.

Falls Originalverpackung und Ladekabel noch vorhanden sind, lohnt es sich, beides beizulegen. Das bringt in der Regel 10 bis 20 Euro mehr.

Gerät einsenden

Das Portal schickt per E-Mail ein kostenloses Versandetikett. Das Gerät kommt in einen stabilen Karton mit Polsterung und geht zum nächsten DHL- oder Hermes-Shop. Den Einlieferungsbeleg aufheben, bis die Auszahlung erfolgt ist.

Prüfung und Auszahlung

Nach Eingang prüft das Portal das Gerät. Je nach Anbieter dauert das 1 bis 5 Werktage. Danach folgt die Auszahlung: per Überweisung in 1 bis 2 Werktagen, per PayPal oft am selben Tag, per Gutschein sofort. Fällt der Preis nach der Prüfung niedriger aus als angeboten, besteht das Recht, das Angebot abzulehnen und das Gerät kostenlos zurückzufordern.

Was den Ankaufpreis beeinflusst

Vier Faktoren bestimmen, was das alte Smartphone wert ist. Einige davon lassen sich beeinflussen.

Infografik: 4 Faktoren für den Ankaufpreis – Modell und Marke, Zustand, Alter und Timing, Speicher und Zubehör
Diese vier Faktoren bestimmen, was dein Smartphone beim Ankaufsportal wert ist

Modell und Marke

iPhones und Samsung Galaxy-Modelle erzielen die höchsten Ankaufpreise. Apple und Samsung dominieren den deutschen Smartphone-Markt mit zusammen rund 70 Prozent Marktanteil laut Statista. Ankaufsportale können diese Geräte leicht weiterverkaufen, darum zahlen sie mehr. Xiaomi, Huawei und OnePlus erzielen dagegen deutlich niedrigere Preise, weil die Nachfrage nach gebrauchten Geräten dieser Marken geringer ist.

Wer kein Handy, sondern ein MacBook oder Tablet verkaufen will, findet ähnliche Vergleiche in unseren Artikeln MacBook verkaufen und Tablet verkaufen.

Zustand

Den größten Einfluss hat der Zustand. Der Unterschied zwischen „Wie neu” und „Akzeptabel” kann 30 bis 50 Prozent des Preises betragen. Bei einem Displayschaden sind es oft 40 bis 60 Prozent Abzug.

Bei der Prüfung schauen Portale auf: Display (Kratzer, Pixeldefekte, Touch-Funktion), Gehäuse (Dellen, tiefe Kratzer), Kamera (Kratzer auf Linse, Funktion), Akku-Gesundheit (unter 80 Prozent gilt oft als Mangel) sowie alle Tasten und Anschlüsse.

Alter und Modellzyklus

In den ersten zwölf Monaten verliert ein Smartphone im Schnitt 30 bis 40 Prozent seines Wertes. Danach flacht die Kurve ab. Besonders wichtig für iPhone-Besitzer: Wenn Apple im September ein neues Modell vorstellt, sinken die Ankaufpreise für das Vorgänger-iPhone oft innerhalb von Tagen um 10 bis 20 Prozent.

Spätestens Ende August verkaufen ist also der Tipp. Allgemein gilt: nach zwei bis drei Jahren noch einen guten Preis erzielen, danach wird es schwieriger.

Speicher und Zubehör

Mehr Speicher bringt immer mehr Geld. Zwischen 128 GB und 256 GB liegt der Unterschied je nach Modell bei 20 bis 50 Euro. Dazu kommen 10 bis 20 Euro extra, wenn Originalzubehör wie Ladekabel, Kopfhörer und Verpackung noch da sind.

Tipps für den maximalen Preis

Mehrere Portale abfragen. Auf bonavendi.de oder handyverkauf.net lässt sich mit einem Klick sehen, was mehrere Portale gleichzeitig bieten. Der höchste Preis liegt selten beim erstbesten Portal. Drei Minuten Zeitaufwand, bis zu 100 Euro Unterschied.

Vor dem neuen Modell verkaufen. Apple stellt neue iPhones im September vor. Wer spätestens Ende August verkauft, nimmt den alten Preis noch mit. Samsung folgt einem ähnlichen Rhythmus: Die Galaxy S-Reihe erscheint im Frühjahr.

Akkuzustand prüfen. Liegt die Akku-Gesundheit unter 80 Prozent, stufen viele Portale das Gerät herunter. iOS zeigt den Wert unter Einstellungen > Batterie > Batteriezustand. Android-Nutzer können Apps wie AccuBattery nutzen. Liegt der Akkustand gerade noch über 80 Prozent, ist jetzt der beste Zeitpunkt.

Original-Zubehör nicht wegwerfen. Ladekabel, Originalverpackung und mitgelieferte Kopfhörer erhöhen den Preis. Also erst das Angebot einholen, dann entscheiden, was weg kann.

Funktionstest vor dem Einsenden. Alle Tasten testen, Kamera vorne und hinten, Mikrofon, Lautsprecher, WLAN, Mobile Daten und Fingerabdrucksensor oder Gesichtserkennung. Was defekt ist, muss beim Zustand angegeben werden, sonst sinkt der Preis bei der Prüfung.

Weitere Möglichkeiten, mit alten Geräten Geld zu verdienen, finden sich in unserem Artikel Nebenbei Geld verdienen. Wer auch einen Laptop loswerden will, kann dazu den Artikel Laptop verkaufen lesen.

Häufige Fragen

Ist der Verkauf an Ankaufsportale sicher?

Ja. Alle genannten Portale sind etablierte Unternehmen mit Tausenden Kundenbewertungen. Das Risiko ist deutlich geringer als bei einem Privatverkauf, weil kein Verhandeln mit Fremden notwendig ist und der Preis vor dem Versand feststeht.

Was passiert mit meinen Daten?

Wer das Gerät korrekt auf Werkseinstellungen zurücksetzt und sich von Apple-ID oder Google-Konto abmeldet, hinterlässt keine persönlichen Daten mehr. Portale löschen Restdaten bei der Aufbereitung professionell nach.

Was tun, wenn der Preis nach der Prüfung sinkt?

Das Angebot kann abgelehnt werden. Das Gerät kommt dann kostenlos zurück. Beim Support melden genügt, alle seriösen Portale regeln das anstandslos und ohne weitere Kosten.

Lohnt es sich, ein defektes Handy zu verkaufen?

Ja, auf jeden Fall. Portale wie ZOXS und Wirkaufens kaufen auch defekte Geräte an. Für ein iPhone mit gebrochenem Display gibt es je nach Modell noch 50 bis 150 Euro. Ein altes, kaputtes Smartphone wegwerfen lohnt sich nicht. Ähnliche Dienste bietet auch Back Market an, mehr dazu in den Back Market Erfahrungen.

Wie lange dauert die Auszahlung?

Nach Eingang des Geräts dauert die Prüfung 1 bis 5 Werktage, die Auszahlung per Überweisung folgt 1 bis 2 Werktage danach. Bei PayPal geht es oft schneller. Clevertronic ist bekannt für schnelle Abwicklung, die Prüfung dauert hier oft nur 24 bis 48 Stunden.

Kann ich ein Handy mit laufendem Vertrag verkaufen?

Ja. Das Handy gehört einem, unabhängig vom laufenden Vertrag. Verkauft wird nur das Gerät. Den Mobilfunkvertrag behält man oder kündigt ihn separat.

Gibt es Handy verkaufen mit Sofort-Auszahlung?

Ja. Bei mySWOOOP über lokale Partnergeschäfte lässt sich das Gerät vor Ort abgeben und direkt Bargeld erhalten. Clevertronic zahlt nach Online-Einsendung oft innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Prüfung aus.

Was ist, wenn das Portal das Gerät nicht annimmt?

Das Portal schickt es kostenlos zurück. Kein Geld geht verloren, nur etwas Zeit. Ein anderer Anbieter oder ein Privatverkauf über eBay Kleinanzeigen sind dann die Alternativen.

Max Benz

Über den Autor

Max Benz

Max Benz schreibt über Remote Work, Produktivität und Tools für ortsunabhängiges Arbeiten. Als Gründer von letsbecrazy.de hilft er Menschen, smarter zu arbeiten und mehr vom Leben zu haben.