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Die kleinen und großen Dinge, die das Herz eines jeden Airbnb-Gasts höher schlagen lassen (Teil 1/2)

Ich habe schon in unzähligen Airbnb-Wohnungen gelebt. Tatsächlich ist es meine allerliebste Art zu wohnen, wenn wir auf Reisen sind. Hotels sind mir irgendwie zu unpersönlich. Selbst wenn es nur für eine Nacht ist – ich würde Airbnb immer vorziehen.

Und wer viel reist, sieht natürlich auch viele Dinge – schöne und nicht so schöne. In diesem Post soll es aber um die positiven Dinge gehen.

Vor allem wenn man für mehrere Wochen in einer Wohnung lebt, gibt es so ein paar Sachen, die einfach den kleinen, aber feinen Unterschied machen. Dabei rede ich nicht von den offensichtlichen Sachen wie Netflix (oder eine Netflix-Alternative), eine Terrasse oder eine Sauna, sondern von den besonderen Kleinigkeiten, dem Tüpfelchen auf dem i. Hier sind also sechs kleine und große Dinge, die mich als Airbnb-Gast extrem glücklich machen:

#1 Ein Staubsauger!

Das hättet ihr jetzt nicht gedacht oder? Nr. 1 ist tatsächlich ein Staubsauger. Bisher hatten nicht viele Airbnb-Wohnungen, in denen wir gelebt haben, einen Staubsauger und doch ist es unglaublich wichtig für längere Aufenthalte. Bei uns dauert es so ca. eine Woche bis aus einer aufgeräumten, für Gäste blitzeblank geputzten Wohnung ein Saustall wird – vor allem mit Kind. Ein Besen ist gut, aber spätestens, wenn’s um das Reinigen von Teppichen und Sofa geht hilft kein Besen mehr, da muss ein Staubsauger her!

#2 Ein Geschirrspüler

Noch ein technisches Gerät zum Saubermachen. Ja, ich stehe auf Sauberkeit in Airbnb-Wohnungen. Aber was ich mindestens genauso sehr liebe, ist Effektivität. Ich kann gar nicht sagen, wie viel sinnlose Lebenszeit ich bisher schon mit dem Schrubben von Geschirr verschwendet habe. Geschirrspüler erledigen den Job einfach tausendmal besser und sind zudem noch gut für die Umwelt. Damit wird nämlich weniger Wasser, Spülmittel und Energie verschwendet als beim Spülen mit der Hand.

#3 Büroutensilien

Damit meine ich nicht unbedingt einen Schreibtisch mit Stuhl, obwohl das auch ganz nett ist. Ich meine ganz einfache Sachen wie Papier, Stifte, eine Schere und Klebeband. Ich reise tatsächlich meistens ohne das ganze Zeug und denke mir, dass ich doch einfach eine Notiz im Handy machen könnte. Aber dann fehlt mir doch echtes Papier und ein Kugelschreiber – wie schön ist es da, wenn man in der Airbnb-Wohnung fündig wird.

#4 Ein Regenschirm

Man muss schon ein absoluter Pessimist sein, um seinen Regenschirm mit in den Koffer zu packen, wenn man auf Reisen geht. Da will man doch nicht an Regen denken. Sonnenschirm? Eventuell, aber Regenschirm? Nein, danke! Deshalb ein Hoch auf alle Gastgeber, die ihren Gästen einen Regenschirm hinterlassen! Ihr lasst eure Gäste nicht im Regen stehen. Vielen Dank! Und hey, ihr Reisenden, wenn ihr in den Genuss eines Regenschirms während eures Aufenthalts kommt – immer schön zurücklegen! Davon möchten bitte noch mehr Gäste profitieren!

#5 Ein LEERER Kleiderschrank

Ich hasse es, aus dem Koffer zu leben. Es ist einfach nicht möglich, sein Lieblingsteil aus dem Koffer zu fischen, ohne alles andere komplett zu zerwühlen – und wenn das erst passiert ist, hast du ein richtiges Problem: dann ist dein Koffer das Bermuda-Dreieck, in dem die Hälfte deines Kofferinhalts verloren gegangen ist. Unauffindbar. Auf Nimmerwiedersehen schönes Sommerkleid, Tschüss Kuschelsocken! Hatte ich nicht extra einen Fön mitgenommen? Tja, wir sehen uns dann wieder Zuhause, sobald ich den Koffer einmal komplett ausgekippt und auf Links gedreht habe.

Was schafft da Abhilfe? Richtig! Ein Kleiderschrank oder eine Kommode oder EINFACH IRGENDETWAS, was nicht nach Motten riecht, beim Sperrmüll um die Ecke gefunden wurde oder das gesamte Gerümpel in sich beherbergt, das der Gastgeber verstecken wollte. Klingt so einfach, ist es aber nicht. Ich kam bisher nur maximal zweimal in den Genuss, eines leeren, sauberen, neutral riechenden Schranks, in dem ich meinen Kofferinhalt verstauen konnte und ich sage euch, ich habe jeden einzelnen Tag genossen!

#6 Die EIGENTLICHEN Küchenutensilien

Ich weiß nicht, ob es irgendwo unter den Millionen von Airbnb-Wohnungen eine gibt, die eine Küche, aber keine Standard-Kochutensilien wie Töpfe, Pfannen, Besteck, Teller, Tassen etc. hat. Obwohl Gastgeber meistens besonders stolz darauf sind, so etwas anbieten zu können, gehört das mittlerweile einfach zu einer Küche dazu. Das setzt doch eigentlich jeder voraus, oder?

Wer in Sachen Küchenutensilien wirklich punkten will, sollte auch an die kleinen Dinge denken, die in einer Küche benötigt werden. Der heilige Gral: Backpapier. Jeder, der sich schon einmal nach einer verdammt langen Anreise nichts sehnlicher gewünscht hat, als eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben, weiß was ich meine. Das Backpapier ist das Einzige, was die Pizza vom eventuell ziemlich schmuddeligem Ofenblech trennt. Und wo wir schon dabei sind: Lappen, Schwamm, Spülmittel, Alufolie, Frischhaltefolie oder Tupperware ist auch nicht übel.

Fortsetzung folgt …

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