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Die Fidor Bank ist Geschichte. Kunden standen plötzlich ohne Bank da. Kein neues Onboarding, keine Übergangszeit, stattdessen Kündigungsschreiben und kurze Fristen, die Menschen zwangen, ihr Guthaben abzuheben und binnen weniger Wochen ein komplett neues Konto bei einer unbekannten Bank zu eröffnen.
Fidor war anders. Kostenloses Girokonto, Krypto-Integration über Bitcoin.de, API-Banking für Entwickler und ein Community-Modell mit Zinsboni machten die Bank zu einem Nischenprodukt mit treuer Anhängerschaft. Das zieht jetzt eine Leerstelle.
Dieser Artikel zeigt, was danach kommt: zehn geprüfte Fidor Alternativen für Privatpersonen und Geschäftskunden, mit aktuellen Konditionen, klaren Stärken und Schwächen und einem konkreten Urteil, welches Konto für wen am besten passt.
Warum die Fidor Bank geschlossen wurde
Gegründet 2009 in München, zählte Fidor zu den ersten deutschen Fintech-Banken überhaupt. Das Konzept war für die Zeit radikal anders: Statt klassischer Filialstruktur setzte Fidor auf Community-Banking, ermöglichte API-Zugang für Entwickler und verknüpfte das Konto direkt mit Krypto-Plattformen wie Bitcoin.de.
2016 wurde Fidor von der französischen Bankengruppe BPCE übernommen. Danach passierte das, was Startups nach Konzernübernahmen oft passiert. Die Innovation verlangsamte sich. Die geplante Partnerschaft mit Telefónica unter dem Namen “O2 Banking” scheiterte 2020. Interne Abwicklungspläne wurden Ende 2022 bekannt.
Ab Anfang 2023 erhielten Kunden Schreiben mit Kontoschliessungs-Ankündigungen. Zwei Monate Frist, dann war das Konto weg. Neue Konten konnten schon deutlich früher nicht mehr eröffnet werden.
Was ehemalige Fidor-Kunden vermissen:
- Kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang
- Direkte Krypto-Integration (Bitcoin.de-Partnerschaft)
- API-Banking-Zugang für Entwickler und Automatisierer
- Community-Modell mit Zinsboni bei aktiver Beteiligung
Genau diese Punkte sind der Massstab für die Alternativen in diesem Artikel.
Die 10 besten Fidor Alternativen im Schnellvergleich
| Anbieter | Kontotyp | Gratis-Plan | Günstigster Paid-Plan | Krypto | Besonders für |
|---|---|---|---|---|---|
| N26 | Privat | kostenlos | Smart ab 4,90 €/Monat | nein | mobile Privatnutzer |
| DKB | Privat | kostenlos (Aktivstatus) | entfällt | nein | Sparer, Allrounder |
| ING | Privat | kostenlos | entfällt | nein | alle Privatpersonen |
| Revolut | Privat & Business | Standard kostenlos | Premium 8,99 €/Monat | ja | Vielreisende, Krypto-Nutzer |
| bunq | Privat & Business | Free kostenlos | Core 3,99 €/Monat | ja | API-affine, Nachhaltige |
| Tomorrow | Privat | nein | Change 8 €/Monat | nein | Klimabewusste |
| Comdirect | Privat | kostenlos | entfällt | nein | Anleger, ETF-Sparer |
| FYRST | Geschäft | Einzeluntern. kostenlos | GmbH: 6 €/Monat | nein | GmbH, UG, Startups |
| Kontist | Geschäft | Basic kostenlos | Premium ab 9 €/Monat | nein | Freelancer, Selbstständige |
| Vivid Money | Privat & Business | kostenlos | Standard 6,90 €/Monat | ja | Cashback-Nutzer |
Die 10 besten Fidor Alternativen im Detail
1. N26: Beliebteste deutsche Neobank

N26 ist die naheliegendste Wahl. Als bekannteste Neobank Deutschlands richtet sich N26 genau an die Nutzergruppe, die Fidor angesprochen hat: digital, mobil, kein Schnickschnack.
Das Berliner Unternehmen betreibt eine vollständige BaFin-Banklizenz. Ein kostenloses Girokonto mit echter deutscher IBAN ist das Herzstück, kein Mindestgeldeingang nötig, keine versteckten Gebühren, das Standard-Konto ist dauerhaft kostenlos ohne jede Bedingung. Die virtuelle Mastercard-Debitkarte steht sofort nach Kontoeröffnung bereit. Physische Karte kostet einmalig 10 Euro. Zwei kostenlose Bargeldabhebungen monatlich sind inklusive.
Für Nutzer, die mehr wollen, bietet N26 Smart (4,90 Euro pro Monat) mit unbegrenzten Abhebungen und Statistik-Tools sowie You (9,90 Euro) mit Reiseversicherungen.
Stärker als Fidor:
- Vollständige BaFin-Banklizenz, echter SEPA-Zugang, deutsches IBAN
- Sehr moderne und saubere App, minimalistisches Design
- Über 8 Millionen Kunden in 24 Ländern
- Unterkonten (Spaces), Sofortüberweisungen und Ausgaben-Statistiken bereits im Gratis-Plan
Schwächer als Fidor:
- Kein Krypto-Handel integriert
- Kein API-Banking für Entwickler
- Kundenservice im Standard-Tarif nur per Chat
- N26 Business ist auf Selbstständige begrenzt, nicht für GmbH nutzbar
Passt zu: Privatpersonen, die ein modernes, bedingungslos kostenloses Konto mit sehr guter App suchen und auf Krypto verzichten können.
2. DKB: Bestes klassisches Direktbank-Girokonto

DKB empfiehlt sich für alle, die Stabilität über Modernität stellen. Als Tochter der BayernLB ist die Deutsche Kreditbank seit Jahrzehnten eine der meistgenutzten Direktbanken des Landes, mit über 5 Millionen Kunden, einem vollständigen Produktportfolio aus Girokonto, Tagesgeld, Depot und Kredit, und einer Infrastruktur, die auch hohe Einlagen sicher hält.
Das Konto ist kostenlos, wenn der Aktivstatus erfüllt wird. Bedingung: mindestens 700 Euro monatlicher Geldeingang. Wer das erfüllt, bekommt nicht nur ein gebührenfreies Konto, sondern auch eine kostenlose Visa-Kreditkarte und weltweite gebührenfreie Bargeldabhebungen dazu. Ohne Aktivstatus fallen 4,50 Euro pro Monat an.
Aktuell gibt es für Neukunden 100 Euro Startbonus, wenn das Konto bis 30. Juni 2026 eröffnet wird.
Stärker als Fidor:
- Breites Produktportfolio: Tagesgeld, Festgeld, Kredite, Depot
- Weltweite kostenlose Bargeldabhebungen im Aktivstatus
- Telefonischer Kundenservice verfügbar
- Sehr etablierte, BaFin-lizenzierte Bank
Schwächer als Fidor:
- App-Design moderner geworden, aber noch hinter reinen Neobanken
- Aktivstatus-Bedingung (700 Euro/Monat) nicht für alle erreichbar
- Kein Krypto, kein API-Banking
Passt zu: Privatpersonen mit regelmässigem Gehaltseingang, die Sicherheit und ein vollständiges Bankportfolio schätzen und gleichzeitig etwas zurücklegen möchten.
3. ING: Grosse Direktbank ohne jede Bedingung
Einfacher geht es kaum. Die ING bietet ein kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang, ohne Aktivstatus-Bedingung und ohne monatliche Gebühren, egal wie wenig auf dem Konto liegt.
Mit über 9 Millionen Kunden ist die ING Deutschland eine der grössten Direktbanken des Landes. Die Giro-Debitkarte ist kostenlos, auch physisch. Bargeldabhebungen an Mastercard-Geldautomaten kosten nichts. Das ING-Girokonto lässt sich direkt mit Tagesgeld, Festgeld und einem ETF-Sparplan verknüpfen.
Stärker als Fidor:
- Bedingungslos kostenlos, kein Mindestgeldeingang
- Mehrfach ausgezeichneter, erreichbarer Kundenservice
- Sehr breites Produktportfolio: Tagesgeld, Depot, Baufinanzierung
- Einlagensicherung bis 100.000 Euro, grosse etablierte Bank
Schwächer als Fidor:
- App solide, aber weniger feature-reich als Neobanken
- Kein Krypto
- Kein Geschäftskonto im Angebot
Passt zu: Alle Privatpersonen, die ein zuverlässiges, vollständig gebührenfreies Konto ohne Bedingungen suchen.
4. Revolut: Beste Alternative für Krypto und internationale Zahlungen

Wer ausserdem nach ähnlichen Neobank-Erfahrungen sucht, findet auf letsbecrazy.de auch einen Vergleich der besten Monese-Alternativen mit ähnlichem Profil.
Revolut ist die einzige Alternative in dieser Liste, die den Krypto-Aspekt von Fidor wirklich adressiert. Statt eines Partnerlinks wie Bitcoin.de bietet Revolut direkten Krypto-Handel innerhalb der eigenen App: über 100 Kryptowährungen kaufen und verkaufen, ohne externe Plattform, alles in einer einzigen Oberfläche.
Standard-Konto: kostenlos. Enthalten: virtuelle Debitkarte, Konten in mehreren Währungen, Wechselkurse zum Interbankenkurs bis zum monatlichen Freikontingent ohne Aufschlag. Premium (8,99 Euro pro Monat) schaltet unbegrenzte Abhebungen und erweiterte Krypto-Features frei, Ultra (65 Euro) für maximale Nutzung.
Stärker als Fidor:
- Direkter Krypto-Handel in der App (über 100 Coins)
- Sehr gute internationale Zahlungsfunktionen, günstiger Währungstausch
- Multi-Währungs-Konten für 36 Währungen
- Business-Account ebenfalls verfügbar
Schwächer als Fidor:
- Banklizenz aus Litauen, andere Einlagensicherungsstruktur als bei deutschen Banken
- Kundenservice in Tests regelmässig kritisiert, Reaktionszeiten teils lang
- Kein vollwertiges deutsches Girokonto-Erlebnis im Gratis-Tarif
Passt zu: Vielreisende, Krypto-Interessierte und Freelancer mit internationalen Kunden, besonders alle, die Fidor wegen der Bitcoin.de-Verbindung nutzten.
5. bunq: Innovativste Alternative mit API-Banking

Wer das API-Banking von Fidor vermisst, sollte bunq genauer ansehen. Die niederländische Bank bietet als eine der wenigen Alternativen echten Entwicklerzugang, offene API-Schnittstellen, Automatisierungs-Workflows und mehrere Unterkonten (Pockets), die regelbasiert befüllt werden können.
Das Free-Konto ist kostenlos, deckt aber nur Grundfunktionen ab. Core (3,99 Euro pro Monat) aktiviert die wichtigsten Banking-Features. Pro (9,99 Euro) schaltet vollständigen API-Zugang und Krypto-Funktionen frei. Elite (18,99 Euro) richtet sich an Nutzer, die maximale Automatisierung wollen und auch Green-Banking-Features nutzen.
bunq hat ausserdem eine Nachhaltigkeitskomponente: Im Pro-Tarif werden automatisch Bäume gepflanzt, bezogen auf den Umsatz auf der Karte.
Stärker als Fidor:
- Offene API, Entwickler-freundlich (wie Fidor OS)
- Regelbasierte Unterkonten (Pockets) für automatisches Sparen
- Krypto-Funktionen ab Pro-Tarif
- Sehr transparentes, technisch modernes Konzept
Schwächer als Fidor:
- Kein vollwertiger Gratis-Tier (Free-Konto sehr begrenzt)
- Weniger bekannt in Deutschland, kleinere Community als N26
Passt zu: Tech-affine Nutzer, Entwickler und alle, die das API-Banking-Konzept von Fidor OS am meisten vermissen, und die bereit sind, einen kleinen Betrag dafür zu zahlen.
6. Tomorrow: Beste nachhaltige Fidor Alternative

Tomorrow ist eine deutsche Neobank mit klar ethischem Anspruch. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hamburg, nutzt die Banklizenz der Solarisbank und legt für jeden Euro, der über ein Konto fliesst, Beiträge in Klimaschutzprojekte an.
Ein kostenloses Konto gibt es bei Tomorrow nicht. Das günstigste Modell heisst Change und kostet 8 Euro pro Monat. Zero kostet 17 Euro monatlich. Beide Tarife unterscheiden sich im Umfang der Klimaschutz-Massnahmen und Features. Dafür legt Tomorrow vollständige Transparenz darüber vor, wohin das Bankgeld fliesst, welche Unternehmen finanziert werden und welche Investitionen ausgeschlossen sind (Kohle, Rüstung, fossile Brennstoffe).
Stärker als Fidor:
- Klarer Ethik- und Nachhaltigkeitsfokus
- Vollständige Transparenz über Geldflüsse und Investitionsausschlüsse
- Deutsches Unternehmen mit erreichbarem lokalem Support
Schwächer als Fidor:
- Kein kostenloses Konto
- Kein Krypto, kein API-Banking
- Eingeschränkter Funktionsumfang verglichen mit Wettbewerbern
Passt zu: Klimabewusste Nutzer, die wissen wollen, wofür ihre Bank ihr Geld einsetzt, und die bereit sind, einen Aufpreis dafür zu bezahlen.
7. Comdirect: Beste Wahl für Anleger und ETF-Sparer

Comdirect ist nicht für alle das Richtige. Wer ein reines Girokonto sucht, findet anderswo bessere Optionen. Wer Girokonto und Depot aus einer Hand bündeln will, landet bei Comdirect.
Als Direktbank der Commerzbank-Gruppe bietet Comdirect ein kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang und eine sehr tief integrierte Depot-Verbindung. ETF-Sparpläne lassen sich ohne Ordergebühr einrichten, der Zugang zu über 20 Börsenplätzen ist inklusive, und das Depot kann direkt per SEPA-Dauerauftrag aus dem Girokonto bespart werden. Für Aktiv-Trader mit hohem Depotvolumen gibt es ausserdem attraktive Konditionen.
Stärker als Fidor:
- Starkes Depot mit ETF-Sparplänen ohne Ordergebühr
- Vollständige Commerzbank-Sicherheit, BaFin-lizenziert
- Guter telefonischer Kundenservice rund um die Uhr
Schwächer als Fidor:
- Kein Krypto, kein API-Banking
- App-Design weniger modern als reine Neobanken
- Kein Nutzen als Standalone-Konto ohne Depot-Anspruch
Passt zu: Privatanleger und ETF-Sparer, die ihr Girokonto und ihr Depot bei einer Bank bündeln möchten, ohne zwei verschiedene Institute zu nutzen.
8. FYRST: Beste Fidor Alternative für GmbH und UG

Fidor hatte auch ein Geschäftskonto. Wer das nutzte und jetzt für eine GmbH oder UG eine Alternative sucht, landet am schnellsten bei FYRST.
FYRST ist ein Geschäftskonto-Anbieter aus dem Haus der Deutschen Bank und Postbank und richtet sich ausschliesslich an Gewerbetreibende, Selbstständige und Kapitalgesellschaften. Wer mehrere Unterkonten für verschiedene Projekte braucht, sollte auch einen Blick auf den Vergleich der besten Geschäftskonten mit Unterkonten werfen. Einzelunternehmer und Freiberufler erhalten das BASE-Konto dauerhaft kostenlos. Für GmbH und UG ist das BASE-Konto die ersten sechs Monate kostenlos, danach kostet es 6 Euro pro Monat mit 50 kostenlosen Buchungen. COMPLETE schlägt mit 10 Euro monatlich zu Buche und umfasst 75 Buchungen sowie günstigere Einzelbuchungskosten.
Stärker als Fidor:
- Klares Konzept für Geschäftskunden, volle GmbH-Unterstützung
- Deutsche Bank-Rückhalt für Stabilität und Verlässlichkeit
- Transparente Preise ohne versteckte Gebühren
Schwächer als Fidor:
- Nur Geschäftskonto, kein Privatgirokonto
- Kein Krypto
- Konservatives App-Design
Passt zu: GmbH, UG, Startups und alle Gewerbetreibenden, die ein verlässliches Geschäftskonto mit deutschem Bankrückhalt brauchen.
9. Kontist: Beste Fidor Alternative für Freelancer und Selbstständige

Kontist löst ein Problem, das andere Geschäftskonten ignorieren: Steuern. Das Berliner Fintech berechnet bei jedem eingehenden Betrag automatisch den geschätzten Steueranteil und legt diesen auf einem separaten Rücklagenkonto zurück. Keine manuelle Schätzung, kein Vergessen.
Das Basic-Konto von Kontist ist kostenlos. Premium mit erweiterter Steuer-Automatisierung und Buchhaltungs-Integration kostet ab 9 Euro monatlich. Seit 2024 unterstützt Kontist alle Rechtsformen, auch GmbH und UG.
Die DATEV-Schnittstelle ermöglicht die direkte Übergabe aller Buchungen an den Steuerberater, was bei grösseren Unternehmen oder bei jährlichem Jahresabschluss erheblich Zeit spart.
Stärker als Fidor:
- Automatische Steuerrücklagen-Berechnung (einzigartiges Feature)
- DATEV-Schnittstelle für nahtlose Steuerberater-Kommunikation
- Klar auf Selbstständige zugeschnitten
Schwächer als Fidor:
- Kein Privatgirokonto
- Kein Krypto
- Komplexeres Onboarding als reine Privatbanken
Passt zu: Freiberufler, Selbstständige und Einzelunternehmer, die ihre Steuerrücklagen automatisieren und Buchhaltung vereinfachen wollen.
10. Vivid Money: Kostenloses Konto mit Cashback und Krypto

Vivid bringt zwei Dinge zusammen, die Fidor in anderer Form bot: Krypto-Zugang und eine Community-getriebene Finanzkultur. Das deutsche Fintech bietet Cashback auf Alltagsausgaben, Krypto-Handel direkt in der App und ein kostenloses Standardkonto ohne Bedingungen.
Cashback gibt es auf alle Kartenzahlungen im Vivid-Standard-Programm sowie bei ausgewählten Partnern in erhöhter Rate. Vivid Prime (6,90 Euro pro Monat) erhöht die Cashback-Rate deutlich. Krypto kaufen und verkaufen ist direkt in der App möglich. Unterkonten (Pockets) erlauben das Aufteilen von Geld nach Zwecken.
Für Gewerbetreibende gibt es ein Vivid Business-Konto ohne monatliche Grundgebühr.
Stärker als Fidor:
- Cashback-Programm auf Kartenzahlungen (einzigartiges Feature)
- Krypto-Handel integriert
- Kostenloses Standardkonto ohne Bedingungen
- Unterkonten für unterschiedliche Sparziele
Schwächer als Fidor:
- Kundenservice in Tests oft langsam
- Weniger etabliert als grosse Direktbanken
- Kein physischer Service oder Telefon-Support im Basistarif
Passt zu: Privatpersonen, die Cashback auf Alltagsausgaben nutzen wollen und gleichzeitig Krypto-Zugang schätzen.
Welche Fidor Alternative passt zu dir?
Nicht jede Alternative passt für jeden Nutzer. Diese Übersicht hilft bei der Wahl:
| Ich bin… | Erste Empfehlung | Alternative |
|---|---|---|
| Privatperson, bedingungslos kostenloses Konto | ING | N26 Standard |
| Privatperson mit Gehaltseingang, will Sparangebote | DKB | Comdirect |
| Krypto-Nutzer, will weiter handeln | Revolut | Vivid Money |
| Tech-affin, will API-Zugang | bunq | Revolut |
| Klimabewusst, will ethisch banken | Tomorrow | bunq |
| Anleger, will Depot und Girokonto kombinieren | Comdirect | DKB |
| Freelancer oder Selbstständiger | Kontist | N26 Business |
| GmbH oder Startup | FYRST | Vivid Business |
| Vielreisender, internationales Banking | Revolut | bunq |
Häufig gestellte Fragen zu Fidor Alternativen
Was ist aus der Fidor Bank geworden?
Die Fidor Bank wurde 2016 von der französischen Bankengruppe BPCE übernommen. Nach dem Scheitern der O2-Banking-Partnerschaft im Jahr 2020 kündigte BPCE Ende 2022 die Abwicklung an. Ab 2023 erhielten Kunden Kündigungsschreiben. Das Experiment Fidor Bank endete damit nach über einem Jahrzehnt.
Kann ich noch ein Fidor-Konto eröffnen?
Nein. Fidor bietet keine neuen Konten mehr an. Neue Kontoeröffnungen waren schon lange vor der finalen Schliessung nicht mehr möglich. Wer noch ein aktives Konto hatte, musste es aktiv schliessen oder erhielt eine Kündigung.
Welche Fidor Alternative ist völlig kostenlos?
ING und N26 Standard bieten ein kostenloses Girokonto ohne jede Bedingung. DKB ist kostenlos bei 700 Euro monatlichem Geldeingang (Aktivstatus). Vivid Standard und Revolut Standard sind ebenfalls kostenlos, aber mit eingeschränktem Funktionsumfang im Gratis-Tarif.
Welche Fidor Alternative unterstützt Kryptowährungen?
Revolut ist die stärkste Krypto-Alternative mit über 100 handelbaren Coins direkt in der App. Vivid Money bietet ebenfalls Krypto-Kauf und -Verkauf. bunq schaltet Krypto-Funktionen ab dem Pro-Tarif frei.
Gibt es eine Fidor Alternative für Geschäftskunden?
Ja. FYRST ist die beste Wahl für GmbH, UG und Kapitalgesellschaften, abgesichert durch die Deutsche Bank-Gruppe. Kontist empfiehlt sich für Freelancer und Selbstständige wegen der automatischen Steuer-Features. Vivid Business und bunq Business bieten ebenfalls Geschäftskonten ohne Grundgebühr.
Welche Alternative kommt Fidor am nächsten?
Für API-Banking und Entwickler-Features: bunq. Für Krypto: Revolut. Für das kostenlose Girokonto ohne Bedingungen: ING oder N26. Es gibt keine einzelne Alternative, die alle Fidor-Stärken vereint, aber diese drei decken die wichtigsten Anwendungsfälle ab.